Schwerter kämpft um die Rückkehr der BVB-Züge: Jetzt auch ein Fall für das Fernsehen

Fußball-Sonderzüge

Chaos bei der Anreise zu den Heimspielen des BVB ärgert den Schwerter Heinz-Jürgen Guttschick, seitdem keine Sonderzüge mehr rollen. Für ihre Rückkehr setzt er Himmel und Hölle in Bewegung.

Schwerte

, 13.12.2019, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schwerter kämpft um die Rückkehr der BVB-Züge: Jetzt auch ein Fall für das Fernsehen

Heinz-Jürgen Guttschicks Kampf für die Rückkehr der BVB-Fußballsonderzüge zieht immer weitere Kreise. Am Freitag hatte er Besuch von einem Radio- und Fernsehteam des Westdeutschen Rundfunks. © Reinhard Schmitz

„Setzt endlich wieder Fußball-Sonderzüge zu den Heimspielen des BVB ein!“ Diese Forderung des Schwerters Heinz-Jürgen Guttschick schlägt immer höhere Wellen. Nachdem die Ruhr Nachrichten über seine Briefaktion an die NRW-Landesregierung und Bundeskanzlerin Angela Merkel berichtet hatten, gaben sich am Freitag, 13. November, in seiner Wohnung an der Kantstraße ein Radio- und ein Fernsehteam die Klinke in die Hand. Unter anderem wurde ein Beitrag über Guttschicks Kampf gedreht, das noch am selben Abend ab 19.30 Uhr in der Lokalzeit im WDR3-Fernsehen gezeigt werden soll. Auch wolle man ihn mit der Kamera am kommenden Dienstag zum Heimspiel des BVB gegen RB Leipzig begleiten. Dabei will er das Gedränge an den Bahnsteigen zeigen, seitdem alle Fans sich nur noch in die regulären Triebwagen quetschen müssen.

Tausende Fans werden zum Umstieg aufs Auto getrieben

Unterdessen hat Guttschick aber auch beobachtet, dass viele Stadionbesucher mittlerweile dem Öffentlichen Nahverkehr trotz Freifahrt mit dem Fußballticket den Rücken gekehrt haben. „15.000 bis 20.000 Personen sind vom Zug ins Auto reingetrieben worden“, schimpft er mit Blick auf Umweltbelastung und Parkplatzchaos. Schuld sei der Nahverkehrs-Zweckverband in Unna, der die Sonderzüge nicht mehr bei der Deutschen Bahn bestelle. Deshalb will der Schwerter über die politische Schiene Druck machen.

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