Schwerter sind mit Bürgerdiensten zufrieden – aber die Sache mit den Autos...

rnOnline-Umfrage

Viele Schwerter finden, dass Bürgerdienste und übrige Stadtverwaltung gute Arbeit machen. Natürlich gibt es auch Gegenstimmen. Doch wenn es um die Kfz-Zulassungen geht, sind sich alle einig.

Schwerte

, 08.08.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wie zufrieden ist man in Schwerte mit der Stadtverwaltung? Das war die große Kernfrage unserer Online-Umfrage, bei der wir in 32 Fragen allen städtischen Angelegenheiten auf den Zahn gefühlt haben. Und dabei kommt die Verwaltung gut weg.

Wenn es um Radwege, Sportstätten oder Spielplätze geht, ist ein Großteil der Schwerter, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, zufrieden. Doch natürlich gibt es auch Bereiche wo es hakt. Dazu gehört unter anderem der Zustand der Straßen oder die digitale Ausstattung der Schulen, um nur zwei Aspekte zu nennen. Das wird aber in den kommenden Tagen noch ausführlicher beleuchtet.

Wenn es aber um die reine Arbeit der Verwaltung geht, also um generelle Organisation und Kommunikation sowie um Freundlichkeit und Schnelligkeit der Bürgerdienste, hat der Schwerter scheinbar nicht viel zu meckern.

Wie gut arbeitet die Verwaltung? Abstimmungen halten sich die Waage

Insgesamt verteilen sich die Meinungen der Schwerter relativ gleichmäßig zwischen den beiden Extremen „sehr zufrieden“ und „sehr unzufrieden“.

Demnach sind knapp 11 Prozent sehr zufrieden mit der Arbeit der Stadtverwaltung, knapp 21 Prozent sind zufrieden und rund 30 Prozent entschieden sich für das Mittelmaß „eher zufrieden“. Rund 6 Prozent der Befragten gaben an, sehr unzufrieden mit der Stadtverwaltung zu sein.

Sehr gut schneiden die Bürgerdienste in unserer Umfrage ab. Überwiegend positiv waren die Rückmeldungen auf die Frage, ob man dort kundenfreundlich und serviceorientiert arbeite. 20 Prozent stimmen voll und ganz zu, 40 Prozent entschieden sich für „trifft eher zu“.

Auch, wenn es um Wartezeiten geht, hat der Schwerter nur wenig zu meckern. Dass die Schwerter Bürgerdienste zügig arbeiten und, dass man nicht lange auf seine Dokumente warten muss, bestätigten zusammengerechnet rund zwei Drittel der Befragten. 26 Prozent hingegen finden scheinbar, dass es zu lange dauert. 9 Prozent haben sich enthalten.

Noch eindeutiger ist das Stimmungsbild in unserer nicht-repräsentativen Umfrage aber, wenn man die Schwerter nach der Kfz-Zulassungsstelle fragt. Für die Anmeldung eines Fahrzeugs müssen sie nämlich bis nach Unna ins Kreishaus fahren. Eine Abmeldung hingegen ist auch in Schwerte möglich.

Rund 57 Prozent der Befragten wünschen sich, man könnte auch bei den heimischen Bürgerdiensten sein Fahrzeug anmelden. 20 Prozent entschieden sich für „trifft eher zu“. Nur insgesamt zehn Prozent der Befragten scheint das Thema nicht so wichtig zu sein – oder sie finden es nicht notwendig.

Dass sich an der Regelung etwas ändert, scheint zunächst unwahrscheinlich. Denn auch in anderen Kommunen des Kreises – beispielsweise in Holzwickede – müssen die Bürger mit ihren Kfz-Belangen bis nach Unna fahren.

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