Schwester Marlies: Nach 50 Jahren in den Ruhestand

SCHWERTE Ein halbes Jahrhundert gehörte Schwester Marlies (72) zum Paulushaus. Gestern verabschiedete der Gemeindebezirk seinen guten Geist in den Ruhestand. Wehmut war beim "Adieu" auch dabei.

von Von Juliane Gigler

, 11.02.2008, 07:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Abschied von Schwester Marlies: Klaus Siebert (Bezirksausschussmitglied); Dorothee Müller (Presbyterin); Peter Rademacher (Presbyter); Schwester Marlies; Pastor Klaus Inhetveen; Sibylle Uhl-Dabelow (Presbyterin).

Abschied von Schwester Marlies: Klaus Siebert (Bezirksausschussmitglied); Dorothee Müller (Presbyterin); Peter Rademacher (Presbyter); Schwester Marlies; Pastor Klaus Inhetveen; Sibylle Uhl-Dabelow (Presbyterin).

"Die Kraft weiterzumachen habe ich durch meinen christlichen Glauben und den Zusammenhalt in der Gemeinde bekommen", gab sie den Dank an ihre Gemeinde zurück.

Diese Kraft brauchte sie aber auch angesichts der zahlreichen Aufgaben. Sie war als Krankenschwester tätig, machte Gottesdienstvertretungen, leitete den Weltgebetstag der Frauen und das Ensemble Creativ, eine Gruppe zum meditativen Tanz. Im Bezirksausschuss bemühte sie sich um Ausgleich und wenn doch einmal Uneinigkeit herrschte, war sie in ihrer Wohnung im Paulushaus für alle Gemeindemitglieder erreichbar. In diese Wohnung war sie 1960 nach dem Bau des Hauses eingezogen.

Ihr war der Glaube sehr wichtig

In die Paulusgemeinde kam die gebürtige Dortmunderin durch eine Anfrage ihres Mutterhauses in Witten. Dorthin will sie auch jetzt zurückgehen. "Ihr war als Diakonisse der Glaube sehr wichtig und sie hat allen gezeigt, dass man in den Glauben vertrauen kann. Dadurch hat sie den Menschen viel gegeben." lobte Pfarrer Klaus Inhetveen., der Schwester Marlies selbst seit sieben Jahren kennt.

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