SEG wendet zur Sanierung von Straßen neues Verfahren an

Straßenbau

SCHWERTE Bis vor wenigen Tagen war die Kirchstraße in Ergste noch in einem desolaten Zustand: Der Winter hat für tiefe Schlaglöcher und Risse gesorgt. Seit Freitag erstrahlt sie mit einer neuen Asphaltdecke.

von Von Sophie Bissingen

, 09.05.2009, 12:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit der Flitsche wird die DSK glattgestrichen.

Mit der Flitsche wird die DSK glattgestrichen.

Bereits 2007 wurde Auf der Gunst in Holzen und vergangenes Jahr die Gillstraße mit diesem neuen Verfahren saniert. "Zur Vermeidung weiterer Frostschäden und Zerstörung der Fahrbahn durch Wassereindrang muss der noch intakte Fahrbahnaufbau so schnell wie möglich versiegelt werden", berichtet Thomas Kaczynski, Leiter der Straßenunterhaltung bei der SEG. Günstiger und schneller geht es mit dem neuen, kalt aufgetragenem Verfahren. "Beim Heißasphalt muss erst abgefräst und dann nach dem Auftragen sehr viel nachgewalzt und korrigiert werden. Schließlich muss der Wasserablauf geregelt werden", berichtet Kaczynski.

Der neue Straßenbelag hat lediglich eine Dicke von einem Zentimeter und ist bereits zwanzig Minuten nach dem Auftragen wieder befahrbar. Den einzigen Nachteil, den die neue Versiegelung hat, ist die Haltbarkeit. Die herkömmliche Asphaltdecke hält ca. 20 bis 30 Jahre. Die DSK hat lediglich eine Lebensdauer von rund acht bis zehn Jahren. Dennoch liegen die Kosten unter 25 Prozent von dem, was der herkömmliche Asphalt kosten würde.

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