So erklären Ergster Kinder die Weihnachtsgeschichte

Mit Video und Fotostrecke

Was passiert eigentlich in der Weihnachtsgeschichte? Und wie feiern die Kinder des Ergster Kindergartens Regenbogen das Fest zusammen mit ihren Familien? Im Video erklären die Kinder mit ihren Worten, worum es bei Weihnachten geht. In ihrem Kindergarten spielt das Fest nämlich eine besondere Rolle.

ERGSTE

, 17.12.2016, 07:33 Uhr / Lesedauer: 3 min
So erklären Ergster Kinder die Weihnachtsgeschichte

Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel. Nica und Mira

Weihnachten mit Kindern hat seinen besonderen Zauber. Im Kindergarten Regenbogen machen die Erzieherinnen den Advent für die Kleinsten zu einer geheimnisvollen Zeit voller liebevoller Überraschungen und magischer Rituale. Das Gebäude Im Winkel verwandelt sich in den Adventswochen in ein lebendiges Weihnachtsmärchen.

Nicht überbordend, sondern mit kleinen Akzenten schaffen die elf Erzieherinnen um Leiterin Ellen Köster eine stimmungsvolle Atmosphäre, die den Kindern den Geist der Weihnacht vermittelt. „Wir setzen einen Gegenpol zu Trubel und Hektik der Vorweihnachtszeit“, sagt Katja Sonnenschein, Leiterin der Sonnengruppe. Der Advent im Kindergarten soll mit alljährlich wiederkehrenden Ritualen Beständigkeit vermitteln. 

 

Schon kurz vor dem ersten Advent geht es los. Dann beginnen Erzieherinnen und Kinder mit den Vorbereitungen. „Wir gestalten die Gruppenräume mit Tannengrün, damit es weihnachtlich duftet“, sagt Katja Sonnenschein. Natürlich erhalten Sonnengruppe, Mondgruppe und Sternengruppe einen eigenen Adventskranz. Auf Regalen und Tischen stehen kleine Gestecke mit Kerzen und weihnachtlichen Basteleien.

Jeden Tag in der Adventszeit eine Geschichte

Ab dem 1. Dezember steht der Morgenkreis im Zeichen der Vorweihnachtszeit. Jeden Tag bis zu den Ferien zaubern die Kinder mit einem magischen Spruch einen Zettel aus einer mit Sternen geschmückten Schachtel hervor. Darauf steht in Glitzerschift der Name des Kindes, das an diesem Tag den Adventskalender öffnen darf. Eine tägliche Adventsgeschichte und Weihnachtslieder gehören auch dazu.

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Weihnachten in der Schwerter Kita Regenbogen

Weihnachten mit Kindern hat seinen besonderen Zauber. Im Kindergarten Regenbogen machen die Erzieherinnen den Advent für die Kleinsten zu einer geheimnisvollen Zeit voller liebevoller Überraschungen und magischer Rituale. Das Gebäude Im Winkel verwandelt sich in den Adventswochen in ein lebendiges Weihnachtsmärchen.
16.12.2016
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Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.
Dennis und Pia© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.
Nica und Mira© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.
Luke und Ben© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.
Der Quatschwichtel sorgt immer für lustige Überraschungen.© Foto: Bernd Paulitschke
Weihnachtszeit im Kindergarten Regenbogen Im Winkel.
In dieses Holzhaus ziehen im Advent die Waldwichtel ein.© Foto: Bernd Paulitschke
Schlagworte Schwerte

Und noch etwas passiert am ersten Tag im Dezember jedes Jahr aufs Neue: Die Waldwichtel ziehen in den Kindergarten ein. Das ist seit 15 Jahren Tradition. Bereits das Jahr über haben die Kinder immer wieder Kontakt zu den kleinen Wichteln. „Die Kinder haben das Wichteldorf zwar noch nie gesehen, aber sie wissen etwa, wo es im Wald liegt“, erzählt Katja Sonnenschein geheimnisvoll.

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Denn bei Ausflügen in den Wald finden die Kinder immer mal Fundstücke der sagenhaften Waldbewohner. Manchmal auch kleine Nachrichten an die Kinder. Und im November hinterlegen die Kinder im Wald einen Brief an die Waldwichtel: Sie laden sie ein, die Adventszeit bei ihnen im Kindergarten zu verbringen. Riesengroß ist dann die Freude, wenn die Wichtel zusagen. Mit viel Eifer richten die Kinder in ihren Gruppenräumen kleine Holzhäuser mit Möbeln ein und dekorieren sie mit Zapfen und Tannengrün, damit sich die Waldbewohner auch in der Kita wohlfühlen.

Kleine Wichtel im Holzhaus

Und tatsächlich, wenn die Kinder am 1. Dezember morgens in den Kindergarten kommen und neugierig zum Holzhaus stürmen, sind die kleinen Wichtel eingezogen: Kleine Zwerge aus Holz mit winzigen Mänteln, Hosen und Hüten. „Um die Wichtel herum passieren dann fantastische Sachen. Tagsüber sind die Wichtel erstarrt und schlafen, aber nachts werden sie lebendig“, versichert Katja Sonnenschein. Anhand kleiner Veränderungen können die Kinder sich dann am Morgen ausmalen, was die kauzigen Kerle in der Nacht getrieben haben. Mal haben sie ein Konzert mit winzigen Instrumenten gegeben, ein anders Mal ein Picknick gemacht oder sogar Kekse für die Kinder gebacken.

Am liebsten haben die Kinder den schrulligen Quatschwichtel. Denn der macht, wie der Name schon sagt, meist nur Quatsch. „Einmal hing er sogar an einer Leine unter der Decke“, weiß die fünfjährige Pia zu berichten. „Und einmal hatte er einen ganz dicken Bauch, weil er zu viele Kekse gegessen hatte.“

Ein bisschen Magie kurz vor Weihnachten

das Magische: Die hölzernen Wichtel werden tatsächlich lebendig und sogar groß wie die Menschen. (Pssst, nicht verraten, aber drei Erzieherinnen schlüpfen dann in die passenden Kostüme und in die Rollen der Wichtel). Dann bedanken sie sich bei den Kindern für die schöne gemeinsame Zeit und verabschieden sich mit Geschenken für die drei Gruppen wieder in den Wald.

Vermittlung des Geheimnisses der Adventszeit

Die Erzieherinnen haben die Geschichte der Waldwichtel vor 15 Jahren erfunden, weil sie eine Alternative zu den klassischen Weihnachtsthemen suchten. „Wir sind ja eine städtische Einrichtung und es wird ja nicht bei allen Familien Weihnachten mit dem religiösen Hintergrund gefeiert“, erklärt Katja Sonnenschein. Dennoch wollte man allen Kindern aber das Geheimnisvolle der Adventszeit vermitteln.

Natürlich hat auch der Nikolaus auch etwas für die Regenbogenkinder in seinem großen Sack. Alle Kinder dürfen vor dem 6. Dezember Socken mitbringen, in der Hoffnung, dass der Nikolaus etwas reinsteckt. Doch jedes Jahr ist es das selbe mit ihm. Am Morgen warten die Kinder vergeblich. Sie rufen und rufen, erst leise dann immer lauter, doch er kommt einfach nicht. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem Vermissten. Auf einem nahen Bauernhof werden sie fündig. Der Nikolaus ist doch glatt im Schaukelstuhl in einer Scheune eingeschlafen. Die Kinder müssen ihn wecken, dann laufen sie mit ihm zusammen durchs Dorf zurück zur Kita. „Dort bekommt dann jedes Kind seine Socke vom Nikolaus zurück. Darin befindet sich eine Eintrittskarte für das Märchen Sterntaler, dass unsere Kollegin Sibylle Surkamp jedes Jahr als Ein-Personen-Stück für die Kinder aufführt“, erzählt Katja Sonnenschein.

"Wir vermissen die Zeit so sehr"

Man könnte ja meinen, dass die Regenbogen-Erzieherinnen all diese wunderbaren Adventsmomente nur für die 70 Regenbogen-Kinder erschaffen. Doch weit gefehlt. „Viele von uns haben schon erwachsene Kinder. Und wir vermissen die Zeit so sehr, als sie noch klein waren und wir für sie Weihnachten zum Erlebnis machen konnten“, verrät Katja Sonnenschein. Deshalb sei es für sie alle so schön, diese besondere Zeit des Jahres mit der Botschaft von Liebe und Familie, gemeinsam mit Kindern weiter erleben zu dürfen.

 

 

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