So gefiel den Besuchern der Schwerter Wintermarkt

Verkaufsoffener Sonntag

Nach dem Hagel im Vorjahr kam es 2017 mit Eisregen am Samstagabend noch dicker für den Schwerter Wintermarkt. Unsere Fotostrecke beweist: Trotzdem kamen viele Besucher zu der Veranstaltung in der Innenstadt - und sie lobten das Konzept.

SCHWERTE

, 08.01.2017, 19:13 Uhr / Lesedauer: 2 min
Trotz der eisigen Kälte hatte die Besucher des Wintermarkts am Samstagabend ihren Spaß.

Trotz der eisigen Kälte hatte die Besucher des Wintermarkts am Samstagabend ihren Spaß.

Trotz Eisregen füllte sich am Samstagabend das Zelt, als Sänger Olli Heinze zu seiner Gitarre griff. Damit dessen Finger nicht einfroren, stellte Organisator Bernhard Holtmann ihm noch schnell zwei Quarzstrahler auf die Bühne.

Unter Heizpilzen feierten die Besucher mit, die zu Fuß über den glatten Marktplatz herangeschlittert kamen. An der Eisbar, aufgeschichtet aus dicken, frostigen Quadern, sorgten Glühwein und Lumumba für zusätzliches Aufwärm-Potenzial. Die Stimmung war gut.

FOTOSTRECKE
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Schwerter Wintermarkt 2017 lockte viele Besucher an

Trotz Eisregen am Samstagabend lockte der Wintermarkt in Schwerte am Wochenende viele Besucher an. An der Eisbar auf dem Marktplatz gab es wärmenden Glühwein, auch Waffeln, Fischspezialitäten und allerlei Bratwürste gingen über die Theke. Auch an den anderen Eingangspunkten zur City herrschte Betriebsamkeit.
08.01.2017
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Der überlebensgroße aufgeblasene Schneemann auf dem Marktplatz war ein beliebtes Fotomotiv.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit seiner Extrawurst und Burgern verwöhnte Hans-Peter Dunke schon am Samstag die Besucher des Wintermarkts auf dem Postplatz. Die Häuser rundherum trugen noch Schneehäubchen auf den Dächern.© Foto: Reinhard Schmitz
Trotz der Eisglätte auf Straßen und Bürgersteigen füllte sich am Samstagabend das Festzelt auf dem Marktplatz, wo Sänger Olli Heinze die Besucher unterhielt.© Foto: Reinhard Schmitz
Trotz der eisigen Kälte hatte die Besucher des Wintermarkts am Samstagabend ihren Spaß.© Foto: Reinhard Schmitz
Pünktlich zum Wintermarkt war am Samstagmorgen auch etwas Schnee gefallen.© Foto: Reinhard Schmitz
Heizpilze und Glühwein halfen am Samstagabend, die eisigen Temperaturen auf dem Marktplatz zu überstehen.© Foto: Reinhard Schmitz
Viel Applaus erhielt Sänger Olli Heinze, der trotz eisiger Kälte im Zelt auf dem Marktplatz am Samstagabend auftrat.© Foto: Reinhard Schmitz
Heizpilze wärmten die Besucher des Konzerts von Olli Heinze am Samstagabend auf dem Marktplatz.© Foto: Reinhard Schmitz
Der Heizstrahler hielt die Finger des Sängers Olli Heinze am Samstagabend im Zelt auf dem Markt warm. Kurz darauf konnte er sich sogar seiner dicken Jacke entledigen.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit Fischspezialitäten konnten sich die Besucher des Wintermarkts am Samstagabend stärken.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit Backfisch konnten sich die Wintermarkt-Gäste am eisigen Samstagabend aufwärmen.© Foto: Reinhard Schmitz
Ein warmes Plätzchen war vor dem Flammkuchen-Ofen auf dem Marktplatz zu finden.© Foto: Reinhard Schmitz
Leider ziemlich verdeckt im Rücken der Zuschauer im Zelt war die beleuchtete Eisbar aufgebaut.© Foto: Reinhard Schmitz
Aus dicken Eisquadern gebaut war die beleuchtete Eisbar am Samstagabend im Festzelt.© Foto: Reinhard Schmitz
Glühwein, Lumumba und andere Getränke gab es am Samstagabend in der Eisbar.© Foto: Reinhard Schmitz
Vorfreude auf den Frühling weckte die Fahrrad-Schau auf dem Postplatz.© Foto: Reinhard Schmitz
Bei Winterwetter machte die Fahrradschau auf dem Postplatz Lust auf den Frühling.© Foto: Reinhard Schmitz
Gefüllt war die Fußgängerzone, auch wenn nicht ganz so großes Geschiebe herrschte wie beim Pannekaukenfest.© Foto: Reinhard Schmitz
Der Wintermarkt lockte Besucher in die Mährstraße.© Foto: Reinhard Schmitz
Emil (1 1/2) und Delia (6) freuten sich auf die Fahrt im Feuerwehrauto auf dem Kinderkarussell.© Foto: Reinhard Schmitz
Emil (1 1/2) und Delia (6) freuten sich auf die Fahrt im Feuerwehrauto auf dem Kinderkarussell.© Foto: Reinhard Schmitz
Eine kleine Kirmes mit Mandel- und Crepesbude sowie einem Kinderkarussell war auf dem Werner-Steinem-Platz aufgebaut.© Foto: Reinhard Schmitz
Der überlebensgroße aufgeblasene Schneemann wetteiferte auf dem Markt mit dem schiefen Turm der Viktorkirche darum, wer wohl die größere Schräglage habe.© Foto: Reinhard Schmitz
"Es ist endlich mal was los", freuten sich Sabine und Michael Schauerte.© Foto: Reinhard Schmitz
"Positiv überrascht" von der Resonanz des Wintermarkts zeigt sich Werbegemeinschafts-Vorsitzender Peter Rienhöfer und gönnte sich einen Glühwein an der Eisbar auf dem Markt.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit Calamares und anderen Fischspezialitäten, Waffeln und Bratwürsten konnten sich die Festbesucher auf dem Marktplatz stärken.© Foto: Reinhard Schmitz
Fabienne (8) kämpfte mit dem störrischen Schaf beim Bullenreiten.© Foto: Reinhard Schmitz
Das Bullenreiten auf dem Schaf war eine der Attraktionen auf dem Marktplatz.© Foto: Reinhard Schmitz
Gut besucht waren die Stände auf dem Marktplatz.© Foto: Reinhard Schmitz
"Das ist mal was Anderes", lobte die Gruppe aus Lünen, die im Lokalradion vom Wintermarkt erfahren hatte.© Foto: Reinhard Schmitz
Der Eisbär von Uhren Paul überraschte Passanten mit einem Präsenttäschchen.© Foto: Reinhard Schmitz
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Am Sonntag, zum Haupttag des Wintermarktes, öffneten auch die Geschäfte in der City. Trotz des diesigen und kühlen Wetters belebten sich die Einkaufsstraßen, auch wenn natürlich nicht so ein Geschiebe herrschte wie beim Pannekaukenfest. Es sollte sich lohnen. Denn an vielen Schaufenstern lockten die Händler mit kräftigen Rabatten.

Heißen Glühwein an der Eisbar ausgeschenkt

„Ich bin positiv überrascht“, sagte Werbegemeinschafts-Vorsitzender Peter Rienhöfer und gönnte sich einen Glühwein an der Eisbar. Während seine Mitarbeiter sein Brillengeschäft betreuten, verschaffte er sich bei einer kleinen Runde selbst einen Einblick. Und stellte fest: „In allen Richtungen ist die Stadt eigentlich gut gefüllt.“

Damit meinte er auch die Veranstaltungsorte, die die Eingänge zur City prägten. Auf dem Postplatz weckten Fahrrad- und Grill-Ausstellungen schon Vorfreude auf den Frühling. Und der Werner-Steinem-Platz ließ mit seiner Mini-Kirmes die Kinderherzen höher schlagen.

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„Die Idee ist schön. Man könnte viel mehr so machen“, sagte Stefan Schwarz, während seine Kinder Emil (1 1/2) und Delia (6) eine Runde im Feuerwehrauto genossen: „Schwerte könnte das gut gebrauchen. Die Leute kommen.“

Viele Leckereien auf dem Marktplatz

Vor allem strömten sie auf den Marktplatz, wo sich rund um die Eisbar Stände mit Waffeln, Fischspezialitäten, Flammkuchen und allerlei Bratwürsten, aber auch mit warmen Mützen und Anziehsachen scharten. Wer sich traute, konnte sogar den Rodeo-Ritt auf einem störrischen Plastik-Schaf wagen. So wie Fabienne (8), die sich immerhin zehn Sekunden auf dem glatten Rücken hielt.

„Es ist endlich mal was los“, freuten sich Sabine und Michael Schauerte. Sie waren überrascht, weil sie gar nichts von dem Fest gewusst hatten und jetzt mit einem Wein anstoßen konnten. Das Internet dagegen hatte Monika Wichary aus Lünen und ihrer Familie den Wintermarkt empfohlen. Als „Ruhrpottler“ – wie sie sich fühlen – reisten sie sofort nach Schwerte: „Das ist mal was Anderes.“

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