Spendenaktion soll Hilfe für indische Fischerfamilien bieten

Spendenaktion

Die Pfarrgemeinde St. Marien hat ein Spendenkonto für indische Fischerfamilien eingerichtet, die unter den Corona-Maßnahmen leiden: Für Pastor Dr. Remias ist das eine Herzensangelegenheit.

Schwerte

von Jannah Heiming

, 28.06.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Familien in Indien müssen derzeit auf den Fischfang verzichten.

Familien in Indien müssen derzeit auf den Fischfang verzichten. © Krehl

In der Pfarrgemeinde St. Marien ist Pastor Dr. Yesudasan Remias als Seelsorger tätig. Den sonst so fröhlichen Pastor verfolgen in diesen Tagen jedoch große Sorgen um die Menschen in seiner Heimat Indien.

Seine Familie wohnt in dem Dorf Paruthiyoor an der Westküste Indiens und lebt vom Fischfang. Die Fischer dort leiden besonders unter der Corona-Epidemie, denn der Fischfang ist derzeit verboten und Märkte bleiben aufgrund der Ansteckungsgefahr geschlossen. Die Familien erhalten kein Einkommen und müssen hungern.

Zusätzlich zerstörte der in dieser Jahreszeit übliche Monsunregen mit Sturm viele Hütten, die nicht wieder aufgebaut werden können. Eine staatliche Sozialfürsorge ist so gut wie nicht vorhanden.

Spendensammlung der Pfarrgemeinde St.Marien

Eine Spende von 10 Euro kann laut Dr. Remias viel bewegen: Eine Familie in seiner Heimat kann von dem Betrag eine Woche lang überleben. Die Pfarrgemeinde St. Marien hat daher eine Spendensammlung veranlasst.

Gegen eine Quittung kann Bargeld im Pfarrbüro oder in den Gemeindeagenturen abgegeben werden. Auch ein Konto wurde eingerichtet, Spenden können unter dem Stichwort „Heimat Yesu“ überwiesen werden: IBAN DE52 4415 2490 0000 0005 70.

Mit Dr. Remias hat die Gemeinde eine Verbindung zum Ort der Hilfeleistung, das Geld kommt also direkt und verlässlich bei den notleidenden Familien an.

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