Spielplatz Ruhrstraße wird neu gestaltet

SCHWERTE Totenkopf-Flagge gehisst und Kurs auf die Ruhrstraße: Eine Pirateninsel können Mädchen und Jungen bald auf dem Kinderspielplatz entern, denn der wird neu gestaltet.

von Reinhard Schmitz

, 16.09.2008, 06:23 Uhr / Lesedauer: 2 min
Klar zum Entern: RN-Spielplatztester Jelte Eickel (8) freut sich darauf, mit dem Piratenschiff an der Ruhrstraße im Frühjahr eine Schatzinsel erobern zu können.

Klar zum Entern: RN-Spielplatztester Jelte Eickel (8) freut sich darauf, mit dem Piratenschiff an der Ruhrstraße im Frühjahr eine Schatzinsel erobern zu können.

Vom Ausguck auf dem Erdhügel ist mit dem Fernrohr sogar Strandgut auszumachen. Ein dickbauchiges Holzfass ist angeschwemmt, um seinen Inhalt mit einem Sandkran löschen zu lassen. Gleich nebenan lädt ein hölzerner Wal zum Toben ein. Sein mächtiger Rücken kann auf einer Baumstammtreppe erklommen werden. Wer lieber auf einer Robbe schaukeln möchte, findet sie mit ihrem Partner Willi als lustiges Wippentier. Sämtliche Geräte werden von dem Fachunternehmen beschafft, das die Stadt mit der Neugestaltung beauftragt. Derzeit wird im Rathaus die Ausschreibung für die 50 000 Euro teure Maßnahme vorbereitet. „Wir wollten nicht mitten in der Spielsaison umbauen, sondern erst deren Ende im Herbst abwarten“, mochte Natalie Sundermann keine Spielverderberin sein. Spätestens im Januar soll die Baukolonne anrücken, um die Pirateninsel bis zum Frühling fertig zu haben. Je nach Witterung benötigt sie dafür zwischen vier und acht Wochen. Bei Regen keine Matschwüste

„Zur Aufwertung sind sehr viele Bodenbewegungen ntowendig“, erklärt Natalie Sundermeyer. Damit die Kinder nicht nach jedem Regenguss tagelang durch eine Matschwüste platschen müssen, wird das Erdreich unter den Spielgeräten ausgebuddelt. Auf eine wasserdurchlässige Betondecke wird stattdessen als Fallschutz eine Sandschicht aufgetragen: „Das passt auch besser zum Strand.“ Denn wer hätte schon mal ein Piratenschiff in einem Meer aus Rindenmulch ankern sehen.

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