Stadt plant Mensaräume an Schwerter Schulen

SCHWERTE Ganztagsbetreuung bis zur Klasse 4. Und was dann? Um das offene Angebot an den weiterführenden Schulen fortzuführen, bereitet die Stadt den Bau von Mensen und Aufenthaltsräumen vor.

von Von Reinhard Schmitz

, 25.11.2008, 19:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Bistro am Friedrich-Bährens-Gymnasium ist beliebt, aber für einen offenen Ganztagsbetrieb zu klein. Deshalb gibt es Pläne, die Klassenräume 18 und 19 im Altbau zu einer richtigen Mensa zusammenzufassen.

Das Bistro am Friedrich-Bährens-Gymnasium ist beliebt, aber für einen offenen Ganztagsbetrieb zu klein. Deshalb gibt es Pläne, die Klassenräume 18 und 19 im Altbau zu einer richtigen Mensa zusammenzufassen.

 „Wir suchen eine Realisierung im Bestand“, verzichtet Klaus Künzel, Bereichsleiter Schulverwaltung, auf aufwendige Anbauten. Denn angesichts sinkender Schülerzahlen werden auf kurz oder lang ohnehin Klassenräume überzählig. In enger Abstimmung mit den Schulleitungen seien an allen fünf Gebäuden Lösungen gefunden worden.

Um die Anlieferung mit Getränken und Lebensmitteln zu erleichtern, aber auch kurze Wege zum Schulhof zu gewährleisten, wurden möglichst Räume im Erdgeschoss ins Auge gefasst. Im Friedrich-Bährens-Gymnasium sollen beispielsweise die Räume 18 und 19, die aus der früheren Turnhalle entstanden sind, wieder zu einer Mensa zusammengefasst werden. Dass gleichzeitig der komplette Altbau saniert wird, ist ein Zufall. Die gute halbe Million Euro für Außenfassade und neue Fenster war ohnehin im städtischen Finanzmanagement für 2009/2010 vorgesehen.

Weil die Realschule am Stadtpark über einen Aufzug verfügt, kann die Mensa im ersten Obergeschoss entstehen. Am Ruhrtal-Gymnasium wäre der Raum über der Turnhalle bequem über die bestehende Außentreppe vom Schulhof aus zu erreichen. Und bei der Schule an der Ruhr könnte ein Teil der Lehrküche abgetrennt werden, die noch für die großen Klassenstärken der früheren Nutzung als Hauptschule ausgelegt war und ohnehin erneuert werden muss.

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