Stadtrundgang durch vier Schwerter Gotteshäuser

Interkulturell

SCHWERTE Ganz unter dem Zeichen des guten Wetters stand der interkulturelle Stadtrundgang am Samstag. Selbst alle drei Bürgermeisterkandidaten waren zusammengekommen.

von Sophie Bissingen

, 23.05.2009, 18:34 Uhr / Lesedauer: 1 min
Menschen unterschiedlichster Nationalitäten nahmen teil.

Menschen unterschiedlichster Nationalitäten nahmen teil.

In der Kirche bewunderte die Gruppe den prächtigen, goldenen Klapp-Altar, während Pfarrer Held ihnen die Bedeutung Mariens im evangelischen Glauben erklärte. Als Zeichen für die Ökumene zitierte er Papst Benedikt XVI., der die Liebe zu den Nächsten und den Respekt der Glaubensunterschiede in den Mittelpunkt stellte. Musikalisch endete der Besuch in St. Viktor mit dem „Halleluja aus Taizé“, dass alle gemeinsam sangen. Der Weg führte weiter in die Diyanit-Gemeinde an der Beckestraße. Von außen ist diese bereits fertiggestellt, im Inneren wird hier noch gebaut. Vorbeter Halil Arik begrüßte auf Türkisch die Gruppe und überließ Mehmed Soyhun, Theologe und Dialogbeauftragter, die Erklärungen zum muslimischen Glauben. Er hob die Parallelen zwischen den christlichen und muslimischen Glauben hervor. Die Besucher staunten über die Schönheit der bereits fertiggestellten Kacheln, die eindrucksvolle Höhe der Kuppel und freuten sich über Vorbeter Arik, der das erste Kapitel „die Eröffnung“ des Koran vorbetete. Soyhun hob in seiner Rede die Bedeutung der Frau im Islam in den Vordergrund. Im Anschluss begab sich die Gruppe noch in die Moschee des Bildungs- und Kulturvereins an der Hagener Straße. 

Lesen Sie jetzt