Stand der Dinge beim Brückenneubau Sölder Straße

Langzeit-Baustelle

Eigentlich sollte die Autobahnbrücke der A1 über die Sölder Straße bereits in diesem Jahr erneuert werden. Baubeginn ist jetzt aber doch wohl 2017. Weil es während der Arbeiten auch zu Behinderungen zwischen Lichtendorf und Geisecke kommen wird, ist eine Informationsveranstaltung für die Nachbarn geplant.

LICHTENDORF

, 19.09.2016, 18:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Stand der Dinge beim Brückenneubau Sölder Straße

Die Autobahnbrücke an der Sölderstraße soll saniert werden.

Von der großen Baustelle werden zwei wichtige Straßen betroffen sein - nicht nur die Autobahn 1, sondern auch die Sölder Straße und damit die Verbindung zwischen Lichtendorf und Geisecke.

Diese Verbindung werde aber nur punktuell komplett gesperrt, hieß es vonseiten der anderen beteiligten Behörden – maximal für 14 Tage. Während der Bauphase sei zumindest ein einspuriger Verkehr möglich.

Grund für die Verkehrsbehinderungen dort ist nicht der Bau oben auf der Autobahn, sondern der Plan, die Sölder Straße unterhalb der Brücke tiefer zulegen. Aktuell reicht die Höhe der Autobahnbrücke für manche Lastwagen nicht mehr aus.

Mindestens ein Jahr Bauzeit

An der 1961 errichtete Brücke zwischen dem Autobahnkreuz-Westhofen und dem Autobahnkreuz Dortmund/Unna wurden im Frühjahr 2015 Schäden an den Widerlagern entdeckt und notdürftig repariert. Allerdings mit der Perspektive, die Brücke kurzfristig neu zu bauen. 

Die Bauzeit für den Neubau werde mindestens ein Jahr betragen, hatte der Pressesprecher des zuständigen Landesbetriebs in Meschede Oscar Santos bei unserer Anfrage im Frühjahr erklärt. Damals ging er noch von Baukosten von rund 1,4 Millionen Euro aus.

Die 14 Meter Breite Autobahnbrücke wurde zu Zeiten geplant, als der Verkehr auf der Autobahn deutlich geringer war. 1984 wurde sie noch einmal erweitert.

Info-Veranstaltung geplant

Die Informationsveranstaltung für Anwohner soll am Dienstag, 4. Oktober, um 17 Uhr im Gemeindesaal der Kirchengemeinde St. Bonifatius, Lambergstraße 33, in Dortmund Lichtendorf stattfinden. Dort will der Landesbetrieb dann nicht nur den Brückenneubau, sondern auch dessen Auswirkungen vorstellen. „Jetzt könne man dazu noch nichts sagen“, erklärte Pressesprecher Santos am Montag auf Anfrage. 

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