Thomas Golz zieht mit seiner Herde durchs Ruhrtal

Von Beruf Schäfer

Thomas Golz und seine 400 Schafe sind Tag für Tag auf Wanderschaft, ziehen von Weidefläche zu Weidefläche. Derzeit macht seine Herde im Ruhrtal kurzen Prozess mit Unkraut und hohem Gras. Wir haben den Schäfer ein kleines Stück begleitet.

ERGSTE

von Von Reinhard Schmitz

, 16.08.2013 / Lesedauer: 2 min

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Unterwegs mit Schäfer Thomas Golz

Zu Fuß ziehen die Schäfer Thomas Golz und Christina Büttner mit ihren Herden von Weidefläche zu Weidefläche - mit rund 400 Schafen und Ziegen sind sie derzeit im Ruhrtal unterwegs. Wir haben sie ein kleines Stück begleitet.
16.08.2013
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Mit rund 400 Schafen ist Schäfermeister Thomas Golz (46) derzeit im Ruhrtal unterwegs.© Foto: Reinhard Schmitz
Zu Fuß ziehen die Schäfer Thomas Golz und Christina Büttner mit ihren Herden von Weidefläche zu Weidefläche. Der Transportanhänger steht nur bereit, falls verletzte Tiere in den Stall in Unna gebracht werden müssten.© Foto: Reinhard Schmitz
Großen bürokratischen Aufwand verlangt die EU: Seit 2010 muss jedes Muttertier zusätzlich eine elektronische Kennzeichnung im Ohr tragen. Für jedes Schaf wird eine Karteikarte geführt, in die zum Beispiel Entwurmungen oder Klauenpflege eingetragen werden.© Foto: Reinhard Schmitz
Ohne ihre Altdeutschen Hütehunde Iris (7) und Evi (2) könnten Thomas Golz und Christina Büttner ihre Schafherde nicht treiben.© Foto: Reinhard Schmitz
Auch ein paar Ziegen mischen sich unter die Schafherde.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit ihrem Appetit leisten die Schafe einen wichtigen Beitrag, um Grünland zu erhalten, das im Ruhrtal als großer Filter für das Grundwasser gilt.© Foto: Reinhard Schmitz
Das Treiben der Schafherde von Christina Büttner übernehmen normalerweise die Hütehunde.© Foto: Reinhard Schmitz
Eine Merino-Schwarzkopf-Kreuzung und einige Rhönschafe prägen die Herde von Christina Büttner und Thomas Golz.© Foto: Reinhard Schmitz
Ein paar Ziegen mischen sich unter die Herde von Christina Büttner, die aus rund 400 Merino-Schwarzkopfschafen und Rhönschafen besteht.© Foto: Reinhard Schmitz
Auch kleine Zicklein hegt Christina Büttner in ihrer Schafherde.© Foto: Reinhard Schmitz
Ziege "Zigi" hat Christina Büttner mit der Flasche großgezogen.© Foto: Reinhard Schmitz
Ziege "Zigi" und ihre Artgenossen unterstützen die Schafherde vor allem bei der Aufgabe, unerwünschtes Gebüsch von den Weideflächen abzuknabbern.© Foto: Reinhard Schmitz
Unter der Ergster Eisenbahnbrücke lassen Christina Büttner und Thomas Golz derzeit ihre Schafherde grasen.© Foto: Reinhard Schmitz
Gelernte Schäfermeister sind Christina Büttner (38) und Thomas Golz (46).© Foto: Reinhard Schmitz
Ziegen unterstützen die Schafherde bei der Aufgabe, unerwünschtes Gebüsch von den Weideflächen wegzuknabbern.© Foto: Reinhard Schmitz
Im Umkreis von 50 bis 80 Kilometern um Letmathe sind Christina Büttner und Thomas Golz mit ihren Schafen unterwegs.© Foto: Reinhard Schmitz
Das ganze Jahr auf Wanderschaft sind Christina Büttner und Thomas Golz mit ihren Schafherden.© Foto: Reinhard Schmitz
Unter der Vorflutbrücke in den Ergster Ruhrwiesen hat die Schafherde eine saftige Weidefläche gefunden. Das Rattern der Regionalbahn nach Iserlohn stört sie nicht.© Foto: Reinhard Schmitz
Von Weidefläche zu Weidefläche zieht Schäfermeister Thomas Golz mit seiner rund 400-köpfigen Herde.© Foto: Reinhard Schmitz
Schlagworte Schwerte

"Wir erhalten das Grünland, das eine Funktion als großer Filter für das Grundwasser und als Sauerstoffproduzent hat", erklärt Golz. Nutznießer ist auch die Tierwelt. Greifvögel zum Beispiel können auf kurzgefressenen Weiden die Mäuse erkennen, die das Getrampel der Schafe aus den Löchern treibt.

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Unterwegs mit Schäfer Thomas Golz

Zu Fuß ziehen die Schäfer Thomas Golz und Christina Büttner mit ihren Herden von Weidefläche zu Weidefläche - mit rund 400 Schafen und Ziegen sind sie derzeit im Ruhrtal unterwegs. Wir haben sie ein kleines Stück begleitet.
16.08.2013
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Mit rund 400 Schafen ist Schäfermeister Thomas Golz (46) derzeit im Ruhrtal unterwegs.© Foto: Reinhard Schmitz
Zu Fuß ziehen die Schäfer Thomas Golz und Christina Büttner mit ihren Herden von Weidefläche zu Weidefläche. Der Transportanhänger steht nur bereit, falls verletzte Tiere in den Stall in Unna gebracht werden müssten.© Foto: Reinhard Schmitz
Großen bürokratischen Aufwand verlangt die EU: Seit 2010 muss jedes Muttertier zusätzlich eine elektronische Kennzeichnung im Ohr tragen. Für jedes Schaf wird eine Karteikarte geführt, in die zum Beispiel Entwurmungen oder Klauenpflege eingetragen werden.© Foto: Reinhard Schmitz
Ohne ihre Altdeutschen Hütehunde Iris (7) und Evi (2) könnten Thomas Golz und Christina Büttner ihre Schafherde nicht treiben.© Foto: Reinhard Schmitz
Auch ein paar Ziegen mischen sich unter die Schafherde.© Foto: Reinhard Schmitz
Mit ihrem Appetit leisten die Schafe einen wichtigen Beitrag, um Grünland zu erhalten, das im Ruhrtal als großer Filter für das Grundwasser gilt.© Foto: Reinhard Schmitz
Das Treiben der Schafherde von Christina Büttner übernehmen normalerweise die Hütehunde.© Foto: Reinhard Schmitz
Eine Merino-Schwarzkopf-Kreuzung und einige Rhönschafe prägen die Herde von Christina Büttner und Thomas Golz.© Foto: Reinhard Schmitz
Ein paar Ziegen mischen sich unter die Herde von Christina Büttner, die aus rund 400 Merino-Schwarzkopfschafen und Rhönschafen besteht.© Foto: Reinhard Schmitz
Auch kleine Zicklein hegt Christina Büttner in ihrer Schafherde.© Foto: Reinhard Schmitz
Ziege "Zigi" hat Christina Büttner mit der Flasche großgezogen.© Foto: Reinhard Schmitz
Ziege "Zigi" und ihre Artgenossen unterstützen die Schafherde vor allem bei der Aufgabe, unerwünschtes Gebüsch von den Weideflächen abzuknabbern.© Foto: Reinhard Schmitz
Unter der Ergster Eisenbahnbrücke lassen Christina Büttner und Thomas Golz derzeit ihre Schafherde grasen.© Foto: Reinhard Schmitz
Gelernte Schäfermeister sind Christina Büttner (38) und Thomas Golz (46).© Foto: Reinhard Schmitz
Ziegen unterstützen die Schafherde bei der Aufgabe, unerwünschtes Gebüsch von den Weideflächen wegzuknabbern.© Foto: Reinhard Schmitz
Im Umkreis von 50 bis 80 Kilometern um Letmathe sind Christina Büttner und Thomas Golz mit ihren Schafen unterwegs.© Foto: Reinhard Schmitz
Das ganze Jahr auf Wanderschaft sind Christina Büttner und Thomas Golz mit ihren Schafherden.© Foto: Reinhard Schmitz
Unter der Vorflutbrücke in den Ergster Ruhrwiesen hat die Schafherde eine saftige Weidefläche gefunden. Das Rattern der Regionalbahn nach Iserlohn stört sie nicht.© Foto: Reinhard Schmitz
Von Weidefläche zu Weidefläche zieht Schäfermeister Thomas Golz mit seiner rund 400-köpfigen Herde.© Foto: Reinhard Schmitz
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Im Umkreis von 50 bis 80 Kilometern um seinen Betrieb in Letmathe-Oestrich herum wandert der Schäfermeister zu den Weideflächen. Vorzugsweise in den frühen Morgenstunden oder am Sonntag, um dem Autoverkehr aus dem Weg zu gehen. Wichtigste Mitarbeiter sind dabei die beiden altdeutschen Hütehunde Iris (7) und deren Tochter Evi (2).

Seit 1991 ist er auf Wanderschaft mit Schafen, mit denen seine Frau Christina Büttner (38) von Kindesbeinen an aufgewachsen ist. Im Sommer teilen beide ihre Herden, gehen getrennte Wege. Nur abends treffen sich die beiden in ihrem Haus. Dann bleiben die Tiere sicher eingepfercht hinter einem Elektrozaun.

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