Ticker zur Kommunalwahl in Schwerte: SPD über 30 Prozent, CDU darunter, Rekordergebnis für Grüne

Kommunalwahl 2020

SPD und CDU verlieren, die Grünen verdoppeln ihren Anteil und schaffen ein Rekordergebnis für Schwerte. Und wie schnitten AfD, WfS, FDP und Linke ab? Hier unser Live-Ticker zur Wahl 2020.

Schwerte

, 13.09.2020, 08:00 Uhr / Lesedauer: 8 min
Die Grünen verfolgten die Ergebnisse und feierten gemeinsam ihren Wahlerfolg.

Die Grünen verfolgten die Ergebnisse und feierten gemeinsam ihren Wahlerfolg. © Kirsch




Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Grünen sind der große Gewinner. Nach aktuellem Stand haben sie ihre 12 Prozent von 2014 fast verdoppelt, bleiben aber deutlich hinter der CDU. Die SPD hat auch verloren, ist aber erstmals seit 1994 wieder stärkste Partei in Schwerte geworden.
  • Die AfD hat ihrem ersten Antreten deutlich weniger als 5 Prozent erreicht, auch weil sie nicht überall angetreten war. Wobei: Eine 5-Prozent-Hürde gibt es nicht. Rund 2,7 Prozent hätten schon für den Einzug in den Stadtrat gereicht.
  • Erst weit nach Mitternacht stand fest, wer tatsächlich in den Stadtrat einziehen wird. Da die SPD 14 Direktmandate gewann, ihr aber laut Wahlergebnis nur 12 zugestanden hätten, gab es Überhangmandate. Es wird nicht nur 38, sondern 44 Sitze geben. Aufgestockt um jeweils einen Sitz wurde bei SPD, CDU, Grünen und AfD.
  • In Schwerte hatte man vier Stimmen: für den Stadtrat, den Kreistag, den Landrat und das Ruhrparlament. Überall lag die SPD vorne, entweder vor CDU oder den Grünen.
  • In zwei Wochen gibt es eine Stichwahl im Rennen um den Landrat: Mario Löhr (SPD) lag zwar vorne, verpasste die absolute Mehrheit aber, sodass er am 27. September erneut gegen Marco Morten Pufke (CDU) antritt.
  • Es wurde kein neuer Bürgermeister gewählt in Schwerte. Grund: Nach dem Rücktritt Heinrich Böckelührs wurde im März 2018 Nachfolger Dimitrios Axourgos bis 2025 gewählt, also bis zur nächsten Kommunalwahl.
  • Ausländer oder Deutsche mit Migrationshintergrund wählten zudem den Integrationsrat.

0.31 Uhr: Das Endergebnis ist da – Der Stadtrat wird größer

Alle Stimmen sind ausgezählt. Es gibt ein vorläufiges amtliches Endergebnis und sogar schon Gewissheit, wer denn nun in den Rat darf. Da die SPD mehr Direktmandate gewonnen hatte, als ihr eigentlich laut Wahlergebnis zugestanden hätte, wächst der Rat von 38 auf 44 Sitze. Davon profitiert einerseits die SPD selbst, die nun nicht nur die 14 erfolgreichen Direktkandidaten in den neuen Stadtrat schicken darf, sondern nun doch die Nummer eins ihrer Reserveliste: Angelika Schröder, bisher Fraktionschefin, die ihren Wahlbezirk auf der Schwerterheide nicht hatte gewinnen können.

Ebenfalls einen Sitz mehr erhalten die CDU (12 statt 11), die Grünen (10 statt 9) sowie die AfD (2 statt 1).

23.10 Uhr: Immer noch fehlen Bezirke

An den Prozenten gibt es kaum noch Veränderung. Doch das Zählen im Rathaus dauert an. Wir aktualisieren unsere Grafiken oben in diesem Live-Ticker weiter.


22.51 Uhr: Vier Wahlbezirke fehlen noch

Fast alles ist entschieden, die Mehrheitsverhältnisse sind klar. Dennoch: Vier Wahlbezirke sind noch nicht komplett ausgezählt.


22.25 Uhr: Zwei Grüne gewinnen ihre Bezirke

Jetzt ist es amtlich: Ulrich Halbach in Villigst und Natalie Kirsch in Ergste II haben für die Grünen Direktmandate geholt. Auch das ein historischer Erfolg für die Partei in Schwerte.

22.10 Uhr: Zwei wichtige SPD-Frauen wohl nicht im Rat

Zwar sind noch nicht alle Stimmen ausgezählt, aber es sieht danach aus, dass SPD-Fraktionschefin Angelika Schröder und die Stadtverbandsvorsitzende Sigrid Reihs nicht im neuen Stadtrat vertreten sind. Fest steht, dass beide ihre Wahlbezirke verloren haben. Schröder unterlag auf der Schwerterheide Bianca Dausend von der CDU, Reihs in Ergste I der Grünen Natalie Kirsch.

Und auch wenn noch nicht alle Stimmen restlos ausgezählt sind: Alles deutet darauf hin, dass die SPD 15 Bezirke holt. Da ihr aber laut generellem Stimmanteil nur 12 Sitze zustehen, kommt über die Reserveliste kein weiterer SPD-Politiker mehr rein.

21.17 Uhr: AfD „nur“ bei 4,1 Prozent? Es ist komplizierter

Im Zwischenstand sieht es so aus, als hätte die AfD schwächer abgeschnitten als FDP und WfS. Aber es ist komplizierter. Die Partei trat nur in 12 von 19 Schwerter Wahlbezirken an. Das heißt: In 7 Bezirken konnte man sie überhaupt nicht wählen. In den 12 Bezirken schaffte sie es aber durchschnittlich auf 7.58 Prozent, meistens also vor die anderen kleineren Parteien.

Die besten Ergebnisse schafften Stefan Fiene (12,93 Prozent in Schwerte-Ost) und Ronny Keßler (10,76 in Mitte II), also zwei Kandidaten, die sich öffentlich als weniger gemäßigt präsentieren.

20.51 Uhr: Jetzt stockt es mit neuen Ergebnissen

Lange Zeit kamen neue Ergebnisse im Minutentakt. Jetzt, da es offenbar zur Auszählung der Briefwahlstimmen kommt, dauert alles etwas länger. Einige Direktkandidaten stehen allerdings schon fest:

  • Für die SPD: Hans Haberschuss (Gänsewinkel), Claudia Belemann-Hülsmeyer (Ergste II), Simon Lehmann-Hangebrock (Mitte IV), Natascha Baumeister (Mitte V) und Ralf Haarmann (Wandhofen).
  • Für die CDU: Guntram Nies-von Colson (Westhofen I), Egon Schrezenmaier (Westhofen II)

Bei den Grünen dürfen sich noch zwei Kandidaten Hoffnungen auf einen Sieg im Wahlkreis machen: Ulrich Halbach in Villigst und Natalie Kirsch in Ergste.

20.25 Uhr: Reichlich Überhangmandate möglich

Noch fehlen etliche Stimmbezirke, doch wenn das Ergebnis so bleibt, gibt es reichlich Überhangmandate. Denn die SPD, die laut Wahlergebnis auf 12 Sitze kommen würde, liegt in 15 Wahlbezirken mit ihrem Direktkandidaten vorn. Das hieße: 15 direkt gewählte SPD-Kandidaten wären im Rat und die anderen Parteien müssten entsprechende Sitze zusätzlich bekommen, um das Wahlergebnis abzubilden.

20.23 Uhr: Landratswahl im Kreis Unna: Mario Löhr liegt deutlich vorne

Über drei Viertel von 427 Wahllokalen hat jetzt die Landratswahl ausgezählt. Weiterhin liegt Mario Löhr von der SPD vorn, gegenwärtig bei 41,68 Prozent. Marco Morten Pufke (CDU) steht bei 27,81, Herbert Goldmann (Grüne) bei 18,10 Prozent, Susanne Schneider bei 5,78 und Andreas Dahlke (GfL) bei 6,63 Prozent.

Rein in Schwerte sieht es so aus: 45 und 56 Wahllokalen in Schwerte haben jetzt die Landratswahl ausgezählt. Weiterhin liegt Mario Löhr von der SPD vorn, gegenwärtig bei 36,61 Prozent, Marco Morten Pufke (CDU) steht bei 26,84, Herbert Goldmann (Grüne) bei 21,60 Prozent, Susanne Schneider bei 12,11 und Andreas Dahlke (GfL) bei 2,85 Prozent.

20.12 Uhr: CDU legt deutlich zu, Grüne fallen ab

Mittlerweile geht es zu den Briefwahl-Stimmen – und da kann die CDU punkten. Lag sie zwischenzeitlich noch bei 24 Prozent, hat sie es nun über die 27 geschafft. Die Grünen, die vorhin noch vor der CDU lagen, sind unter die 22 gefallen. Was natürlich immer noch ein absolutes Rekordergebnis in Schwerte ist. Lag die AfD zwischenzeitlich deutlich vor den anderen kleinen Parteien, sind FDP und WfS derzeit vorbeigezogen.

19.55 Uhr: Mehrere Grüne können Direktmandate schaffen

Ziehen die Grünen nicht nur über die Reserveliste ein, sondern schaffen einzelne Kandidaten auch den direkten Sprung in den Rat? Gute Chancen haben aktuell: Marco Sorg (Mitte II), Michael Rotthowe (MItte IV), Ulrich Halbach (Villigst) und Natalie Kirsch (Ergste I). Ganz ausgezählt ist aber keiner dieser Bezirke.

19.32 Uhr: Achtungserfolg für Susanne Schneider

Susanne Schneider, FDP-Landtagsabgeordnete und Schwerterin, ist für die FDP ins Rennen um den Landrats-Posten gegangen. Zwischenstand nach 35 von 56 Ergebnissen hier: In Schwerte kommt sie auf 11,4 Prozent der Stimmen. Wohlgemerkt für die FDP. Weit vorne liegt, was die Schwerter Stimmen angeht, Mario Löhr (SPD). Herbert Goldmann (Grüne) schafft es über die 20-Prozent-Markte und reicht somit auch fast an den CDU-Kandidaten Marco Morten Pufke heran.

19.15 Uhr: Wo treffen sich eigentlich die Parteien?

Die Kandidaten der CDU haben sich in der Gaststätte Zum Rathaus genau neben dem Rathaus versammelt und warten auf die Ergebnisse. In Corona-Zeiten sind alle Parteien ausgewichen. Die SPD ist in der Gaststätte Auf der Heide, die Grünen wollten sich privat treffen.

19.08 Uhr: SPD in meisten Wahlbezirken vorn

In vier der ersten sechs ausgezählten Stimmbezirken liegt die SPD vorne. Das beste Ergebnis erzielte sie in Holzen 1 mit 39, 42 Prozent. In Westhofen1 schaffte die CDU mit 32,38 Prozent die Mehrheit und in Villigst waren es die Grünen mit 42,98 Prozent. Allerdings fehlen noch Wahllokale in den Bezirken und die vielen Briefwähler.

18.56 Uhr: Erste Schwerter Ergebnisse da

Aus drei von 37 Wahlbezirken sind Ergebnisse für den Stadtrat in Schwerte da. Zwischenstand: CDU 22,3 Prozent, SPD 35,87, Grüne 25,65, WfS 2,23, Linke 2,04, FDP 3,16, AfD 8,74, wobei letztere in einem der drei Bezirke gar nicht mit einem Kandidaten angetreten war.


18.29 Uhr: Die ersten Ergebnisse trudeln ein

Wie es für Schwerte aussieht? So weit ist man beim Auszählen noch nicht. Aber Tendenzen lassen sich aus den Zwischenergebnissen der Landrats- und der Kreistagswahl erkennen. Demnach sind die Grünen großer Gewinner.


18.24 Uhr: Hat alles geklappt bei der Wahl?

Wie ist es gelaufen? Diese Frage haben wir Bürgermeister Dimitrios Axourgos gestellt. Da er selbst nicht zur Wahl steht, ist er als ranghöchster Rathaus-Vertreter auch Wahlleiter. „Im Großen und Ganzen ist es gut gelaufen.“ Einzelne Wahlhelfer hätten sich zwar krank gemeldet, aber man habe rasch Ersatz gefunden.

„Wir waren überrascht über den großen Andrang, zumal es im Vorfeld schon viele Briefwähler gegeben hatte.“ An einigen Wahllokalen hätten sich längere Schlangen gebildet, so Axourgos. Dennoch gehe er von einer besseren Wahlbeteiligung aus als bei der Europawahl. Die lag bei 63 Prozent.


18.12 Uhr: So sieht es bei der Auszählung im Rathaus aus

In welcher Reihenfolge wird ausgezählt? Das ist streng festgelegt: zunächst geht es um die Stimmen für den neuen Landrat, dann um den Kreistag, dann erst um den Schwerter Stadtrat, schließlich um das Ruhrparlament, am Ende um den Integrationsrat.


Die Auszählung der Stimmen läuft im Bürgersaal im Rathaus. Also dort, wo ansonsten die Wahlparty war.

Die Auszählung der Stimmen läuft im Bürgersaal im Rathaus. Also dort, wo ansonsten die Wahlparty war. © Heiko Mühlbauer



18.00 Uhr: Die Wahllokale schließen

Nach 10 Stunden schließen auch in Schwerte die Wahllokale. Nun beginnt also die Auszählung der Stimmen. Eine separate Prognose für Schwerte gibt es nicht. Also heißt es: abwarten, bis die Stimmen ausgezählt sind.


17.55 Uhr: CDU-Chef Schrezenmaier zieht sich zurück

Schon im August hatte Schwertes CDU-Chef Egon Schrezenmaier seinen Vorstandskollegen mitgeteilt, er ziehe sich zurück. Aus beruflichen Gründen, aber auch aus anderen, wie er im Gespräch erläuterte.

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17.26 Uhr: Wegen Corona gibt es keine Wahlparty im Rathaus

Sonst war es so: Vertreter aller Parteien und interessierte Bürger treffen sich im Rathaus und warten gemeinsam...nein: nicht aufs Christkind, sondern auf die Ergebnisse, die aus den einzelnen Bezirken eintrudeln.

Im Corona-Jahr 2020 ist auch das anders: keine Wahlparty. Viele Spitzenkandidaten haben zudem auf Nachfrage erklärt, sie seien nicht einmal in der Innenstadt.

16.08 Uhr: Wahllokale noch knapp zwei Stunden offen

Noch immer nicht gewählt? Dann aber schnell zum Wahllokal, denn das ist nicht mal mehr zwei Stunden offen. Sie brauchen Hilfe, wen Sie wählen sollen? Hier unser Wahlhelfer nochmal.

Ein Wahlraum ist das, was man gemeinhin Wahllokal nennt. 37 davon gibt es bei der Kommunalwahl 2020 in Schwerte. Hier zu sehen: die Friedrich-Kayser-Schule.

Ein Wahlraum ist das, was man gemeinhin Wahllokal nennt. 37 davon gibt es bei der Kommunalwahl 2020 in Schwerte. Hier zu sehen: die Friedrich-Kayser-Schule. © Bernd Paulitschke

Was wollen die Parteien eigentlich? Wen soll ich nur wählen? Falls Sie sich das auch fragen oder sich noch ein bisschen unsicher sind: Wir haben alle Parteien und Wählergemeinschaften, die in Schwerte antreten, um ihre Antworten auf wichtige Themen gebeten. Klicken Sie sich durch. Am Ende erfahren Sie, mit wem Sie am meisten übereinstimmen.

15.05 Uhr: Wahlpanne in Lünen – Auswirkungen auf Landrats-Wahl?

In einem Wahllokal in Lünen haben 150 Wähler einen Stimmzettel zu wenig erhalten. Die Stadt entschuldigt sich für den Fehler - die Konsequenzen stehen wohl erst am Abend fest.

14.15 Uhr: Eine gute Wahlbeteiligung zeichnet sich ab

Im Wahllokal Lenningskampschule gab es Momente, in denen die Menschen in einer Schlange vor dem Wahllokal standen. Am frühen Nachmittag zeichnet sich eine gute Wahlbeteiligung ab. Zumal schon viele Schwerter zuvor die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt hatten. In den Wählerlisten sind bereits zu diesem Zeitpunkt schon viele rote Stempel mit dem Vermerk gewählt oder Kreuze, die signalisieren, hier wurde die Möglichkeit zur Briefwahl genutzt.

Im Wahllokal in der Lenningskampschule stehen am frühen Nachmittag Schwerter an, um zu wählen.

Im Wahllokal in der Lenningskampschule stehen am frühen Nachmittag Schwerter an, um zu wählen. © Heiko Mühlbauer

12.52 Uhr: Was die Spitzenkandidaten für Schwerte wollen

Was wollen die Spitzenkandidaten der Parteien für Schwerte? Das haben Sie uns in kurzen Video-Statements gesagt. Die Bedingung: Mehr als 60 Sekunden Zeit hatten sie nicht.

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11.23 Uhr: Auch der Kreistag wird gewählt

Wer im Kreis Unna das Sagen hat, auch das entscheidet sich heute für die nächsten fünf Jahre. Wir haben wichtige Punkte mal für Sie zusammengefasst.

10.44 Uhr: Ordentlich Betrieb im Wahllokal

Auch wir sind nicht nur Redakteure, Reporter, Journalisten, Fotografen, sondern auch Bürger. Und deshalb schon im Wahllokal gewesen. Die Dinge, die uns exemplarisch aufgefallen sind: Im Awo-Familienzentrum gibt es schon ordentlich Betrieb am Sonntagvormittag. Und in der Friedrich-Kayser-Schule in der Innenstadt ist‘s wie überall im Corona-Jahr: Hände desinfizieren, viele Plexiglas-Scheiben zum Schutz. Aber Kreuzchen machen ist ansonsten fast so wie immer.

Der Weg ins Wahllokal, hier ins Awo-Familienzentrum.

Der Weg ins Wahllokal, hier ins Awo-Familienzentrum. © Heiko Mühlbauer

10.32 Uhr: Falls Sie die Briefwahl verpasst haben

„Mist, ich wollte doch Briefwahl machen.“ Falls Sie Ihre Unterlagen noch zuhause haben und nicht in die Post gegeben: Bis 16 Uhr können Sie sie im Wahlamt im Rathaus abgeben oder abgeben lassen.

Und falls Sie alles per Post geschickt haben: Die Post unterstreicht, da werde schon alles rechtzeitig angekommen sein. So viel mehr Aufwand im Vergleich zum Alltag entstehe durch Briefwahl nicht.

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9.46 Uhr: Der Blick zurück auf die Wahlen 1975 bis 2014

Wann erhielt welche Partei wie viele Stimmen? Bis 1999 lag die SPD vorne, seitdem die CDU. Interessant auch: Die Grünen hatten in Schwerte die 10-Prozent-Marke schon in den 80er-Jahren geknackt. Und fielen bisher erst einmal darunter.

8.24 Uhr: So hatte Schwerte 2014 gewählt

Wie war es 2014 nochmal, bei der vorherigen Kommunalwahl? Da hatte die CDU leicht verloren, die SPD leicht gewonnen und fast zur CDU aufgeschlossen. Aber eben nur fast. Dennoch zogen beide großen Parteien mit 14 Sitzen in den Stadtrat ein.

Die Grünen hatten sich auf ihr Rekordergebnis von 12,5 Prozent gesteigert und danach 5 Sitze. Die FDP musste einen ihrer beiden Sitze abgeben, weil sie 3 Prozentpunkte verloren hatte und auf ihr zweischlechtestes Ergebnis kam.

WfS und Linke legten leicht zu, blieben aber bei 2 Sitzen im Stadtrat. Die AfD war noch nicht angetreten.


8.00 Uhr: Wahllokale sind geöffnet

Die Wahllokale in Schwerte öffnen ihre Pforten. Insgesamt sind es 19 Stimmbezirke. Doch die meisten haben mindestens zwei, manche sogar drei Wahllokale. Insgesamt gibt es 37 Wahllokale. Bis 18 Uhr können hier alle, die keine Briefwahl gemacht haben, ihre Stimme abgeben.

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Insgesamt finden in Schwerte fünf Wahlen statt. Allerdings nicht für alle. Denn die Wahl zum Integrationsrat ist nur Ausländern oder Menschen, die eingebürgert wurden, vorbehalten. Ansonsten werden der Stadtrat, der Kreistag, der Landrat und erstmals das sogenannte Ruhrparlament, die Vollversammlung des Kommunalverbandes Ruhrgebiet gewählt. Wer dort als Abgeordneter ehrenamtlich mitbestimmt, hatten bislang die Räte der Kommunen bestimmt.

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