Turnhalle Westhofen wegen Schimmel weiter zu

Sportler müssen warten

Wieder heißt es Warten für die Sportler in Schwerte-Westhofen. Die Turnhalle an der Wasserstraße wird voraussichtlich erst im Frühjahr wieder zur Benutzung offenstehen. Ursache sind diesmal Schimmelsporen, die in dem Estrich vermutet werden. Dies verzögert die Öffnung der Turnhalle erneut.

WESTHOFEN

, 16.12.2016, 16:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Turnhalle an der Wasserstraße wird voraussichtlich erst im Frühjahr wieder zur Benutzung offenstehen.

Die Turnhalle an der Wasserstraße wird voraussichtlich erst im Frühjahr wieder zur Benutzung offenstehen.

Bisher ist, so Stadt-Presssesprecher Alexander Nähle, der genaue Zeitpunkt der Turnhallen-Öffnung noch nicht bekannt. Die Entscheidung der Gutachter stehe noch aus. Die entscheiden, ob der möglicherweise vom Schimmel befallene Estrich verbleiben könne oder entfernt werden müsse. „Der jetzige Stand ist, dass mit der Öffnung frühestens im Frühjahr zu rechnen ist“, sagt Nähle. Die Öffnung könne aber auch schon zu einem früheren Zeitpunkt möglich sein.

Turnhalle seit November 2015 für Sportler nicht zu nutzen

Seit November 2015 können Sportvereine wie die Turngemeinde Westhofen die Turnhalle in der Wasserstraße nicht mehr benutzen. Erst nutzte die Stadt die Turnhalle als Unterkunft für Flüchtlinge. Als gegen Mitte des Jahres die Sporthallen in Schwerte nicht mehr alle für Flüchtlinge benötigt wurden, kam aber ein neues Problem.

Ein Wasserschaden hinderte die Sportler dann wieder am Einzug in die Turnhalle. Bis zum Ende des Jahres müsse die Sporthalle saniert sein, so die damalige Prognose von Stadtsprecher Carsten Morgenthal.

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Nicht besonders begeistert davon, dass die Öffnung der Turnhalle jetzt erneut verschoben wird, ist die Turngemeinde Westhofen. Der Sportverein ist stark von der Schließung der Trainingsstätte betroffen. „Das ist mal wieder ein erheblicher Rückschlag für uns“, sagt Dr. Stefan Lindenberg, Vorsitzender der Turngemeinde. Er fragt sich, warum die Schäden nicht von Anfang an so festgestellt wurden anstatt wie jetzt „häppchenweise“.

Vertrauen in die Zeitpläne der Verwaltung schwindet

„Das ist vor allem eine Enttäuschung für unsere Mitglieder“, sagt Silvano Rosa, Hauptgeschäftsführer der Turngemeinde. Viele Mitglieder hätten sich gefreut, wenn sie zum Ende des Jahres wieder in einer richtigen Sporthalle trainieren können. Nun habe er Bedenken, ob er dem offiziellen Bauzeitenplan der Stadt noch vertrauen könne.

„Es hat nie einen festen Termin gegeben“, sagt dagegen Fachdienstleiterin Jutta Pentling. Laut ihrem Verständnis habe die Stadt nur verkündet, dass die Turnhalle nicht vor Weihnachten geöffnet werden könnte. Dass irgendwelche Bauzeitenpläne weitergegeben wurden, bestreitet sie. Bis die Stadt die Turnhalle wieder freigibt, muss die Turngemeinschaft mit dem Evangelischen Gemeindehaus und anderen Ersatzräumlichkeiten zufrieden sein.

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