Unfall am Sonntag: Fahrer nicht deutlich zu schnell

Auf dem Holzener Weg

Nach dem Unfall am Sonntagabend, bei dem ein sechs Jahre alter Junge angefahren worden ist, haben wir mit der Polizei gesprochen. Die Beamten gehen inzwischen davon aus, dass der Fahrer nicht deutlich zu schnell unterwegs war. Auch sei die Unfallstelle in der Nähe des Schwerter Bahnhofs nicht besonders unfallträchtig.

SCHWERTE

, 13.07.2016, 16:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Am Sonntagabend wurde in der Nähe des Schwerter Bahnhofs ein Kind angefahren.

Am Sonntagabend wurde in der Nähe des Schwerter Bahnhofs ein Kind angefahren.

Die Polizei geht davon aus, dass der Unfallfahrer, der am Sonntagabend  auf dem Holzener Weg einen Sechsjährigen angefahren hat, zu schnell, aber nicht deutlich zu schnell unterwegs war. Nach Angaben von Polizeisprecher Thomas Röwekamp räumte der 24-jährige Unfallfahrer das auch ein. „An dieser Stelle gilt anders als für den Verkehr aus Richtung Holzen Tempo 50“, so Röwekamp. 

Zeugen hatten erklärt, der Fahrer des Wagens habe nach der Kreuzung stark beschleunigt. Davon geht auch die Polizei aus. Aber die Entfernung von der Kreuzung, an der der junge Mann angefahren ist, bis zur Unfallstelle betrage gerade Mal 80 Meter. Da sei es mit einem VW-Golf auch gar nicht möglich auf deutlich über 60 km/h zu beschleunigen, so die Polizei.

Anderer Teil der Straße gilt als gefährlicher

Generell gilt eher der Holzener Weg bis zur Unterführung als unfallträchtige Strecke. Hier messen Polizei und Kreis gelegentlich die Geschwindigkeit der Fahrzeuge. Vor allem, um den Schulweg der Schüler zum Schulzentrum Nordwest zu schützen.

An einen schweren Unfall in diesem Bereich kann sich der Sprecher der Kreispolizeibehörde nicht erinnern. Der Sechsjährige hatte gemeinsam mit seinem Vater mit dem Fahrrad die Straße vor der Unterführung überqueren wollen. Das Kind wurde bei dem Unfall zum Glück nur leicht verletzt.

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