Sturmtief Xero zog am Dienstagabend über Schwerte hinweg. © Foto: Bernd Paulitschke (Archiv)
Regenfluten

Unwetter und Brand hielten die Feuerwehr die Nacht über in Atem

Unwettertief Xero hielt in der Nacht zu Mittwoch die Feuerwehr in Schwerte in Atem. Keller mussten ausgepumpt, verstopfte Gullys vom Laub befreit werden. Ein Stadtbezirk war besonders betroffen.

Am Morgen hatte die Schwerter Feuerwehr ihre Einsatzberichte noch nicht geschrieben, so viel war in der Nacht zu tun. Obwohl das Unwetter Schwerte im Vergleich zum Dortmunder Süden noch verhältnismäßig glimpflich davon kommen ließ.

Vier größere Einsätze vermeldete die Schwerter Feuerwehr in Sachen Sturm am Mittwochmorgen. So war man in der Nacht zu zwei Wohnhäusern ausgerückt, in denen die Keller vollgelaufen waren. Zwei Straßen waren überflutet, weil die Gullys den Wassermassen nicht Herr wurden.

Hauptsächlich der Schwerter Norden war betroffen

Betroffen waren vor allem Straßen und Häuser im Schwerter Norden. So war ein Keller am Schmalzkamp auf der Schwerterheide mit Wasser vollgelaufen und der Keller eines Hauses am unweit entfernten Alten Dortmunder Weg.

Zu verstopften Gullys und überfluteten Fahrbahnen rückte die Feuerwehr zur Unterführung an der Lichtendorfer Straße und zur Bergstraße aus.

Autobrand und Rauch in der Tiefgarage

Da gegen 2 Uhr auch noch ein Auto an der Märkischen Straße in Flammen stand und am Morgen die Feuerwehr wegen einer unklaren Rauchentwicklung in die Sparkassen-Tiefgarage gerufen wurde, blieb den Einsatzkräften nicht viel Zeit zum Luftholen. Währen der Autobrand einen größeren Einsatz nach sich zog, entpuppte sich die Ursache für den Rauch in der Garage als ein schmorgelndes Kabel in einem Unterverteiler, so die Feuerwehr.

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Redaktion Schwerte
Ist mit Überzeugung Lokaljournalist. Denn wirklich wichtige Geschichten beginnen mit den Menschen vor Ort und enden auch dort. Seit 2007 leitet er die Redaktion in Schwerte.
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Heiko Mühlbauer