Vater griff Schwerter Schiri an: Prozess eingestellt

Gegen Zahlung von 600 Euro

Der Angriff kam ohne Vorwarnung: Vor 15 Monaten hat ein Zuschauer während eines A-Jugend-Spiels in Dortmund den Schwerter Schiedsrichter Gregor Podeschwa attackiert. Verurteilt wurde der 40-Jährige dafür allerdings nicht. Das Amtsgericht hat das Strafverfahren gegen Zahlung von 600 Euro eingestellt.

DORTMUND/Schwerte

11.06.2015, 15:49 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vater griff Schwerter Schiri an: Prozess eingestellt

Wurde auf dem Fußballplatz attackiert: Gregor Podeschwa, Schiedsrichter und Trainer aus Schwerte.

Es passierte in der 88. Minute. Die Partie zwischen den Sportfreunden Sölderholz und der SG Phönix Eving war eigentlich schon gelaufen. Doch dann wurde der Sohn des Angeklagten plötzlich gefoult. "Ich dachte, sein Fuß wäre gebrochen", sagte der 40-Jährige vor Gericht. Kurz darauf hatten sich die Ereignisse überschlagen.

Der Angeklagte war auf den Platz gestürmt und hatte Schiedsrichter Gregor Podeschwa einen Ellenbogen in den Rücken gerammt. Dann schnipste er ihm auch noch eine Zigarette ins Gesicht. Eine Woche lang war Podeschwa anschließend arbeitsunfähig, monatelang hat er nicht mehr gepfiffen.

Nach der Attacke war der Angeklagte bereits vom Sportgericht verurteilt worden. Sechs Monate lang durfte er seinen Sohn auf keinen Sportplatz mehr begleitet. Im Strafprozess vor dem Dortmunder Amtsgericht hatte er von einem "Blackout" gesprochen.  

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