Veranstaltungs-Marathon: Rohrmeisterei lud 2018 zu 348 öffentlichen Terminen ein

Jahres-Bilanz Rohrmeisterei

240 Veranstaltungen hat die Rohrmeisterei im Jahr 2018 ermöglicht und durchgeführt, indem sie kostenlos Räume für kulturell-gemeinnützige Gruppen bereitstellte und eigene Projekte betrieb.

20.01.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Richtig viel los war 2018 in der Rohrmeisterei Schwerte.

Richtig viel los war 2018 in der Rohrmeisterei Schwerte. © Bernd Paulitschke

Zum Vergleich: 2017 waren es 226, 2016 noch 197 und 2015 erst 173. Das erfuhren die Stifter der Bürgerstiftung Rohrmeisterei, deren Stiftungskapital Zukunftsinvestitionen am Gebäude sichert, bei ihrer Stifterversammlung.

Einige der Höhepunkte 2018 waren die Festivals „Caravan next“ und „Welttheater der Straße“, die Kleinkunstwochen sowie weitere Kabarett- und Comedyveranstaltungen, Inszenierungen des Theaters am Fluss, Konzerte von Ruhrstadt Orchester und Konzertgesellschaft sowie das Programm des Ateliers Javana. Vereine, Gruppen und Initiativen, die Stadtverwaltung und Parteien nutzen die Räume des Kulturzentrums.

Einen Schwerpunkt im Engagement der Bürgerstiftung bildet die Lese- und Literaturförderung – sei es mit Europas größtem Krimifestival „Mord am Hellweg“, sei es mit Lesungen und dem Kinderliteraturprojekt „Emil Flinkefinger“, sei es mit den Gruppen der Ruhrstadtkinder, die in der Rohrmeisterei ihr Domizil gefunden haben.

Insgesamt knapp 350 Termine durchgeführt

Insgesamt umfasst die Veranstaltungsstatistik noch 108 weitere öffentliche Veranstaltungstermine, die aber kommerziellen oder gastronomischen Charakter haben. Alles in allem hat die Rohrmeisterei somit 348 öffentliche Termine zum Veranstaltungsleben der Stadt beigetragen.

Hinzu kommen private Feiern und Tagungen. Mit diesem Bereich und der Gastronomie erwirtschaftet die Bürgerstiftung die Überschüsse, um zuschussfrei das Industriedenkmal zu betreiben und Kultur fördern zu können.

Die Bürgerstiftung ist nicht städtisch, sondern privat-gemeinnützig. Sie erhält für den Kulturbetrieb keine Zuschüsse. Das bedeutet: Die Kosten für Raum, Energie, Reparaturen, Reinigung, Ausstattung, Abschreibungen und Personal müssen erwirtschaftet werden.

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