Vortrag am Mittwoch in Schwerte: Wenn uns das Gehirn einen Streich spielt

„Das getäuschte Gehirn“

Bei seinem Vortrag „Hirnwelten: Das getäuschte Gehirn“ blickt der Neurowissenschaftler Dr. Magnus Heier in unser Gehirn und erklärt, warum uns teurer Wein so gut schmeckt.

Schwerte

, 08.10.2019, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vortrag am Mittwoch in Schwerte: Wenn uns das Gehirn einen Streich spielt

Dr. med. Magnus Heier ist mit seinem Vortrag "Hirnwelten: Das getäuschte Gehirn" am 9. Oktober zu Gast in der Rohrmeisterei. © Stefan Braun

Stellen Sie sich vor, Sie könnten eine Reise durch das Gehirn unternehmen. Die Wanderung durch die Nervenbahnen würde einer Strecke entsprechen, die 145 Mal um die Erde reicht. Sie wären über 100 Jahre unterwegs - vorausgesetzt Sie brauchen keine Pause.

Das Gehirn ist damit das komplexeste Organ des Menschen und trotzdem - oder gerade deswegen - so leicht zu täuschen. Am 9. Oktober wird die Rohrmeisterei aus diesem Grund zum Labor. Der Neurologe und Buchautor Dr. Magnus Heier wirft mit den Teilnehmern im Vortrag „Hirnwelten: Das getäuschte Gehirn“ einen Blick in das menschliche Hirn. Ab 19:30 Uhr erfahren die Gäste unter anderem, warum Wein möglichst teuer sein muss und was Rückenschmerzen mit dem Kopf zu tun haben.

Warum der "Nocebo-Effekt" unseren Alltag bestimmt

Der Placebo-Effekt ist den meisten Menschen vermutlich bekannt: Medikamente ohne Wirkstoff können Schmerzen lindern - allein durch die Erwartung einer positiven Wirkung. Magnus Heier erklärt den Gästen, dass das genaue Gegenteil ebenfalls eintreten kann: der Nocebo-Effekt. Medizinische Ängste, die sich erfüllen. Dies wirkt sich auf unseren gesamten Alltag aus.

Dass das Gehirn unsere Wahrnehmung verzerren kann, zeigt Dr. Magnus Heier an mehreren Experimenten - eben wie in einem echten Labor.

Karten für die Veranstaltung sind für 15 Euro erhältlich.

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