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Wahlplakate im Check

Die Parteien werben im ganzen Stadtgebiet mit ihren Plakaten. Wie überzeugend diese sind, erklärt Thomas Hilbig, Dozent der Ruhrakademie.
04.05.2012
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Thomas Hilbig, der als Dozent an der Ruhrakademie arbeitet, analysierte die Plakate. Das Fazit des 51-Jährigen: Die Plakate sind langweilig, inhaltlich substanzlos und weitgehend austauschbar. "Ich würde mir mehr Ecken und Kanten wünschen."© Foto: Bernd Paulitschke
Den Piraten erzählen auf ihren Plakaten Geschichten, was Thomas Hilbig lobend erwähnt. "Sie verstehen es sehr gut, sich zu verkaufen." Anders als die Konkurrenz zeigen die Piraten in ihren Fotos keine Kandidaten, sondern Anhänger, die mit einer Aussage für die Partei werben.© Foto: Bernd Paulitschke
"Die Plakate bilden den Zustand der FDP ab", sagt Thomas Hilbig. Der Kommunikationsdesigner bemängelt vor allem die Unübersichtlichkeit der Werbeposter.© Foto: Bodo Brauer
Bei den Plakaten der SPD fällt Thomas Hilbig ein Detail besonders auf: Die abgerundeten Kanten der Elemente. "Das passt zum Image der Landesmutter, das Hannelore Kraft vermitteln soll."© Foto: Bodo Brauer
Künstlich zusammengebaut wirken die Plakate der CDU aus Sicht von Thomas Hilbig. "Man merkt zu deutlich, dass da nachgeholfen wurde."© Foto: Bodo Brauer
Die Wahlplakate der Grünen ähneln sehr denen aus älteren Kampagnen. Die grün-gelben Farbverläufe und Lichtreflexe, die erstmals verwendet wurden, seien eher störend, so Thomas Hilbig. "Das ist verschlimmbessert und hat etwas von einer Waschmittelwerbung."© Foto: Bodo Brauer
Anders als die anderen Parteien verzichten die Linken auf Fotos ihrer Landtagskandidaten. »Sie versuchen, mit ihren Schlagworten Themen anzustoßen und beziehen eindeutig Stellung«, sagt Thomas Hilbig.© Foto: Bernd Paulitschke
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