Diese zehn Dinge will die SPD in Schwerte ändern: Uni und Bahnhöfe

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Die Sportanlage Wandhofen ist klar, aber eine Uni für Schwerte? Diese zehn Forderungen für Schwerte finden sich im Wahlprogramm der SPD wieder. Eine Mischung aus bekannten und neuen Ideen.

Schwerte

, 17.07.2020, 11:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Neun Punkte hat die SPD in der begleitenden Broschüre zu ihrem Wahlprogramm für Schwerte herausgestellt. Wir haben daraus gemeinsam mit Parteichefin Sigrid Reihs zehn Dinge herausgearbeitet, die die Sozialdemokraten in Schwerte ändern wollen.

1. Ein Lebensmittelmarkt für die Innenstadt

Immer mehr Menschen ziehen in die Innenstadt. Deshalb muss die auch entsprechend ausgestattet sein. Dazu gehört es, dass Schrottimmobilien wie das Alt-Schwerte verschwinden, aber auch dass die Leerstände beseitigt werden. Dringend brauch die Innenstadt auch einen Lebensmittelmarkt, so die Sozialdemokraten, am besten in der Fußgängerzone. Der bereits begonnene Umbau des Marktes gehört auch dazu.

2. Eine Universität für Schwerte

Es gibt schon Zusammenarbeit mit Universitäten, wie zum Beispiel der TU Dortmund. Am liebsten wäre der SPD aber, dass Schwerte auch Hochschulstandort wird. Hamm hat zu Beispiel seit 2009 eine Fachhochschule. Darüberhinaus möchte die SPD Arbeitsplätze in neuen Branchen fördern, zum Beispiel durch die bessere Förderung von StartUps.

3. Glasfaser für alle Schulen

Bei der Schulinfrastruktur will die SPD weiter aufrüsten. Dazu gehört auch Glasfaser und WiFi. Außerdem sollen Schulverpflegung und die Betreuung in den Schulen kostenlos für alle Schüler sein.

4. Eine Kommunale Wohnungsbaugesellschaft wird gegründet

Der geförderte Wohnungsbau steht bei vielen Parteien im Programm. Mit ihrer Forderung, dass bei jedem größeren neuen Projekt anteilig 35 Prozent für den sozialen Wohnungsbau bestimmt sein sollen, liegen die Sozialdemokraten nur knapp über der aktuell geltenden Drittellösung. Dafür haben sie aber mit der Gründung einer Kommunalen Wohnungsbaugesellschaft einen Plan, wie man das umsetzen könne. Neben den geförderten Wohnungen soll die Gesellschaft dann auch Wohnraum schaffen, für Menschen, die es bislang auf dem Wohnungsmarkt schwer haben.

5. Die Sportanlage in Wandhofen

Das Großprojekt Sportanlage Wandhofen gehört zu den Herzensangelegenheiten von Bürgermeister Axourgos und der SPD. Mit dem Projekt glaubt man, sowohl Wohnraum, als auch eine Kindertagesstätte und bessere Sportmöglichkeiten für die beteiligten Vereine zu schaffen. Unter der Überschrift Sport steht bei den Sozialdemokraten auch der Unterpunkt Abschaffung der Sportstättennutzungsgebühr.

6. Mehr Zusammenarbeit von Ordnungsdienst und Polizei

Die sogenannten Ordnungspartnerschaften gibt es jetzt schon. Die sollen aber laut SPD verstärkt werden. Das gehört zum Plan der SPD gegen Angsträume vorzugehen. Auch die Schaffung von Frauenparkplätzen am Bahnhof gehört dazu.

7. Ein Kino für Schwerte

Die Forderung ist nahezu so alt, wie die Politik in Schwerte. Seit die Reichskrone in den 80er Jahren ihre Pforten geschlossen hat, gibt es immer wieder Versuche. Die SPD will aber die Gespräche wieder aufnehmen. Außerdem setzt man sich für den Erhalt von Kleinkunstwochen und dem Welttheater der Straße ein. In Sachen KuWeBe ist man dagegen unentschieden, ob die Aufgaben weiter als AöR oder als Amt erledigt werden.

8. Bahnhöfe für die Stadtteile

Die Haltepunkte der Bahn in den Stadtteilen sollen wieder aktiviert werden. Das geht natürlich nur in Zusammenarbeit mit der Bahn. Ansonsten setzt die SPD bei der Mobilität neben dem ÖPNV auch verstärkt aufs Fahrrad. Die Stadt soll zum Beispiel einen Fahrradbeauftragten bekommen, der ähnlich wie der Klimaschutzmanager arbeitet.

9. Beteiligung an der IGA

Mit dem Vorstoß die Ruhraue als Teil der IGA parkähnlich aufzuwerten, ist die SPD im Rat schon einmal gescheitert. Dennoch sieht man die Internationale Garten Ausstellung, die 2027 stattfinden soll, immer noch als Chance. Natürlich müsse man jetzt den Rahmen der Möglichkeiten ausnutzen, die nach der Absage noch gegeben sind, so die SPD. Grundsätzlich will man die Versiegelung von Flächen begrenzen, aber auch die Natur in Schwerte nachhaltig erfahrbar machen.

10. Ausbaupläne für alle Stadtteile

Mit dem ISEK soll Westhofen schöner werden. Das Integrierte Handlungskonzept für den westlichen Stadtteil soll nach Ansicht der SPD ein Modellprojekt für alle Stadtteile sein. Das hat den Vorteil, dass man für die Aufrüstung der Stadtteile Fördermittel vom Land beantragen kann.

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