Weder Stadt noch Straßen NRW sieht sich für LKW-Nachtverbot zuständig

Hörder Straße

SCHWERTE Die Stadt verweist auf Straßen NRW, der Landesbetrieb wieder zurück an die Stadt – und der LKW-Lärm bleibt: Zwischen den Behörden hin und hergeschaukelt fühlen sich Nachbarn der Kleinen Bergstraße bei ihrem Anliegen, ein Nachtfahrverbot für LKW auf der Hörder Straße zu erlassen.

von Von Reinhard Schmitz

, 31.03.2010, 21:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein Nachtfahrverbot für LKW wünschen Nachbarn für den Abschnitt der Hörder Straße zwischen der Autobahnauffahrt und der Stadtgrenze nach Dortmund.

Ein Nachtfahrverbot für LKW wünschen Nachbarn für den Abschnitt der Hörder Straße zwischen der Autobahnauffahrt und der Stadtgrenze nach Dortmund.

Mit dem Hinweis, dass es sich um eine Bundesstraße handele, wurde man dort freundlich an Straßen NRW verwiesen. Dort antwortete man: „Die Beschilderung und Markierung auf Straßen muss von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde angeordnet werden. Dies ist in diesem Falle die Stadt Schwerte.“

Tatsächlich – so Stadtsprecher Carsten Morgenthal – ordne das Rathaus eine Sperrung förmlich an: „Aber bei übergeordneten Straßen nur im Benehmen mit dem Straßenbaulastträger.“ Man müsse zunächst prüfen, wohin der Verkehr abfließt. Für das Teilstück der Hörder Straße gebe es keine Ausweichmöglichkeit. Morgenthals Rat an die Nachbarn: Das Durchfahrverbot als Einwand formulieren, wenn die Pläne für den B236-Ausbau in diesem Jahr ausgelegt werden. 

Lesen Sie jetzt