Wettbewerb 5G.NRW: Land fördert Schwerte mit bis zu 1,8 Millionen Euro

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Bei einem Förderwettbewerb des Landes NRW bewarb sich auch die Stadt Schwerte. Das Ziel ist es, den Menschen städtebauliche Vorhaben schnell und verständlich jederzeit verfügbar zu machen.

Schwerte

, 03.08.2021, 15:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Ziel des Projektes ist es, den Schwertern verständlich und schnell verfügbar Information zur Entwicklung in ihrer Stadt zu geben.

Das Ziel des Projektes ist es, den Schwertern verständlich und schnell verfügbar Information zur Entwicklung in ihrer Stadt zu geben. © Stadt Schwerte

Die Stadt Schwerte bewarb sich Anfang 2021 auf den Förderwettbewerb 5G.NRW des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen. Zusammen mit drei Partnern und dem Projekt 5G-CityVisAR (Visualisierung städtebaulicher Maßnahmen mit Augmented Reality) ging es ins Rennen.

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Ende Juni 2021 wurde das Projekt 5G-CityVisAR von einem unabhängigen Gutachtergremium für eine Förderung ausgewählt. Mit einem Volumen von 1,8 Millionen Euro will die Stadt Schwerte mit ihren Partnern, der TU Dortmund, Raumplanung, der Uni Duisburg Essen, Software Engineering und Becon GmbH Berlin, eine Anwendung entwickeln, mit der sich städtische Planungen visualisieren lassen.

Einfach einen QR-Code scannen für Information

Einen QR-Code am neuen Wohngebiet scannen und städtebaulichen Entwürfe in Echtzeit und 3D anschauen? So etwas könnte mit dem neuen VisAR-Projekt bald in der Innenstadt möglich sein. Obwohl formelle Beteiligungsverfahren gängig und geschätzt sind, bleibt in allen Beteiligungsformaten die Herausforderung, städtebauliche Konzeptionen sowie deren Variationen bürgernah zu präsentieren.

Und zwar, ohne dass Bürgerinnen und Bürger städtebauliche Fachkenntnisse besitzen müssen. So erhoffen sich die Stadt Schwerte in Zukunft, den Menschen die Planungen in der Stadt besser verständlich zu machen und die Teilhabe an den Verfahren zu erhöhen.

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Um diese Herausforderung zu lösen, möchte die Projektgruppe eine Anwendung entwickeln, die es ermöglicht, städtebauliche Entwürfe möglichst realitätsnah in den zu beplanenden Gebieten vor Ort live in Augmented Reality (AR) darzustellen. Sprich, einer erweiterten erlebbaren Realität, die über das digitale Gerät verfügbar gemacht wird.

Die Schlüsseltechnologie, die zum Einsatz kommen soll, ist der neue 5G Standard. So können auch komplexe 3D-Bausteine beispielsweise auf dem Smartphone verwendet werden. Doch auch die Entwicklung einer 3D-Brille mit 5G Anbindung ist möglich.

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Ziel des Projektes ist es, die Anwendung im Rahmen eines städtebaulichen Wettbewerbs mit breiter Bürgerbeteiligung anhand eines Plangebietes in Schwerte zu erproben und hinsichtlich der Anwendbarkeit, der Nutzerfreundlichkeit und dem Mehrwert für Planungsverfahren zu evaluieren.

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