Wirtschaftsgespräch: Keine Spur von Krisenstimmung

Positive Zahlen

Auch wenn sich weltweit die Krise breit macht – in Schwerte ist die Stimmung in der Wirtschaft gut. Erfreuliche Zahlen hatte Tina Risse-Stock, Mitglied der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK), beim Wirtschaftsgespräch in der Rohrmeisterei im Gepäck.

SCHWERTE

von Von Heiko Mühlbauer

, 21.09.2012, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Wirtschaftsgespräch dabei: Jörg Prüser, Dr. Uwe Trespenberg, Tina Risse-Stock, Yamina Maamar, Heinrich Böckelühr, Reinhard Schulz, Georg Schulte und Ulrich Halbach (v.l.).

Beim Wirtschaftsgespräch dabei: Jörg Prüser, Dr. Uwe Trespenberg, Tina Risse-Stock, Yamina Maamar, Heinrich Böckelühr, Reinhard Schulz, Georg Schulte und Ulrich Halbach (v.l.).

 Ein Thema, das jedes Jahr die Kammermitglieder aufregt, ist die Gewerbesteuer. Deren Erhöhung träfe die Unternehmen seit der Reform 2008 deutlich. Bis dahin durfte man diese Abgabe vom Unternehmensertrag und damit von der übrigen Steuerlast abziehen, erläuterte Vollversammlungsmitglied Ulrich Halbach. Schwerte habe kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem, wobei er einräumte, dass ein großer Teil der Ausgaben den Kommunen vom Land auferlegt werden.

 Für die industriellen Arbeitgeber in der Stadt warb IHK-Hauptgeschäftsführer Reinhard Schulz. Mit immerhin 4600 Beschäftigten gehören sie zum Rückgrat der heimischen Wirtschaft. Jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Schwerte arbeite in einem Industrieunternehmen. Der Umsatz der rund 230 Betrieb in diesem Sektor betrage über 950 Millionen Euro im Jahr.Ein neues Infobüro für Besucher der Ruhrstadt im Bahnhof kündigte Dr. Uwe Trespenberg vom Verein Stadtmarketing an. Die Räume des ehemaligen WM-Büros sollen künftig ein Büro beheimaten, das wie eine kleine Dependance der Tourismusinformation am Rathaus agieren könne.

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