Zehn Jahre Hospiz: Große Zufriedenheit und geringe Fluktuation

SCHWERTE Das Hospiz: Seit zehn Jahren in Schwerte, Ort für Konzerte, Turniere und den Hospizlauf. Tief verankert und aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Carolin Höher bat Almut Ledwig, Leiterin der Einrichtung, zur Bestandsaufnahme.

von Von Carolin Höher

, 13.01.2009, 18:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das wichtigste Ziel des Hospizes ist, die Lebensqualität der Patienten in ihren letzten Tagen aufrecht zu erhalten, betont Almut Ledwig, die Leiterin der Einrichtung.

Das wichtigste Ziel des Hospizes ist, die Lebensqualität der Patienten in ihren letzten Tagen aufrecht zu erhalten, betont Almut Ledwig, die Leiterin der Einrichtung.

Generell sind das Menschen, die unheilbar krank sind. Die meisten haben und hatten Krebs, wurden von Ärzten als unheilbar entlassen oder hatten selbst nicht mehr die Kraft und den Willen, gegen die Krankheit anzukämpfen. Viele werden aus Krankenhäusern überwiesen. Oft aus Kostengründen, denn ein Patient, dessen Leben nicht mehr zu retten ist, hat im Krankenhaus keinen Platz mehr. Aber ein gutes Drittel kommt auch von Zuhause.

Der Großteil unserer Patienten ist zwischen 50 und 60. Diese Menschen haben oft noch Familie und arbeitende Lebenspartner, die sie nicht belasten wollen. Auch ihren Kindern wollen sie die Situation nicht zumuten. Rücksicht ist ein klassischer Aspekt. Zudem haben sie hier professionelle Pfleger, Ärzte und Ehrenamtliche, die sich, wenn nötig, rund um die Uhr kümmern. Unser jüngster Bewohner war allerdings erst 28 Jahre alt, der älteste 90 – jeder ist im Prinzip willkommen. Lesen Sie das Interview in voller Länge in der Mittwochsausgabe der Ruhr Nachrichten.

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