Zwei Schulen in Schwerte starten mit Hitzefrei ins neue Schuljahr

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32 Grad angesagt, schwüle Luft – mindestens zwei Schulen in Schwerte haben darauf kurz vor dem Start ins Jahr 2020/21 reagiert. Am ersten Tag heißt es hitzefrei. Allerdings nicht ab morgens.

Schwerte

, 11.08.2020, 22:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Hin müssen erst einmal alle am Mittwoch, 11. August, dem ersten Tag des Schuljahres 2020/21. Doch an zwei der vier weiterführenden Schulen hieß es am frühen Dienstagabend: Als Reaktion auf die heißen Temperaturen gebe es hitzefrei.

Das NRW-Schulministerium hatte zuletzt die Hitzefrei-Regelungen gelockert. Normalerweise sind Oberstufenschüler ausgeschlossen – höchstens einzelne nicht, denen bei Hitze gesundheitliche Folgen drohen.

Doch im August 2020 – in der Zeit, in der wegen Corona alle Schüler im Unterricht Masken tragen müssen – da gilt auch für Oberstufen: Hitzefrei ist möglich. Ob die Schüler nach Hause dürfen, beziehungsweise müssen, das liegt im Ermessen der Schulleitungen. Und die beiden Chefs der Gymnasien in Schwerte, Bärbel Eschmann (Ruhrtal-Gymnasium) und Heiko Klanke (Friedrich-Bährens-Gymnasium) haben sich abgestimmt. Was ja auch sinnvoll ist, da man zumindest in der Oberstufe bei Kursen kooperiert.

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Unsinnige Maskenpflicht und unnötige Lehrer-Hysterie

RTG und FBG geben hitzefrei, mindestens am Mittwoch

Eschmann erklärte auf Anfrage am Dienstagabend: „Heute habe ich in Abstimmung mit Herrn Klanke vereinbart, dass am morgigen ersten Schultag nach der 5. Stunde hitzefrei gegeben wird.“

Das gelte durch den Ministeriumserlass eben auch für die Oberstufe. Eschmann weiter: „Für Donnerstag werden wir die Wetterentwicklung weiter beobachten und am Mittwoch eine Entscheidung treffen.“

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Gesamtschulen haben Gründe, warum es kein hitzefrei gibt

An den Gesamtschulen sieht es offenbar anders aus. Gänsewinkel-Schulleiter Jürgen Priggemeier stellte am Dienstag klar: „Am ersten Schultag werden wir kein ‚hitzefrei‘ geben.“ Für die Theodor-Fleitmann-Gesamtschule erklärte der stellvertretende Schulleiter Hendrik Willmes, es sei ja etwas komplizierter: Durch Corona „ist es uns derzeit nicht möglich, den Schultag bis 15.35 Uhr zu fahren, sodass gegen Mittag der Unterricht momentan ohnehin beendet ist.“

Zudem, so Willmes weiter, sei man „all den Eltern verpflichtet, die für ihre Kinder eine Betreuung im ganztägigen Schulbetrieb wünschen, sodass wir diese Betreuung nach der Unterrichtszeit für alle bedürftigen Schülerinnen und Schüler sicherstellen.“

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