Christian Voßschmidt und der PSV Bork feierten einen klaren Heimsieg. © Henkel
Fußball

„Hellauf begeistert“: PSV Bork gelingt etwas, das er seit Jahren vergeblich versucht

Der PSV Bork feiert einen klaren Heimsieg. Der Mannschaft gelingt dabei etwas, das ihr lange nicht geglückt ist. Dennoch hat Spielertrainer Sanmi Ojo noch etwas zu kritisieren.

Die gute Laune war Sanmi Ojo anzumerken. Immerhin durfte sich der Spielertrainer am Sonntag über den 3:0 (2:0)-Sieg des PSV Bork gegen den SuS Lünern freuen. Dabei gelang der Ojo-Elf etwas, was sie seit langer Zeit nicht geschafft hat.

Auch Ojo kann sich nicht genau daran erinnern, wann der PSV ein Spiel ohne Gegentor bestritten hat. „Damit trete ich zurück“, so Ojo mit einem Lachen. „Im Ernst: Ich bin hellauf begeistert.“ Zuvor hatte der Spielertrainer gesagt, anstelle der spektakulären Auftritte seiner Mannschaft würde er lieber zu Null spielen.

Das gelang. Und außerdem: „Es ist ja trotzdem ein bisschen Spektakel, damit kann ich leben.“

Christian Voßschmidt schnürt Dreierpack für den PSV Bork

Verantwortlich für die große Teil-Unterhaltung zeigte sich Christian Voßschmidt. Erst brachte der Torjäger Bork mit einem Doppelschlag mit 2:0 in Führung (10./12. Minute) und legte im zweiten Durchgang noch einen Treffer nach (82.).

Gleichzeitig hielt die PSV-Defensive. „Wir haben gut im Verbund verteidigt. Das fing schon vorne an“, meinte Ojo. Damit gewann die Mannschaft auch das Publikum: „Es war durchweg eine super Atmosphäre, schöne Stimmung und ein tolles Spiel“, freute sich Ojo.

Ein Manko machte der PSV-Trainer aber doch aus: „Wir hätten noch höher gewinnen müssen.“ So blieb das ganz große Spektakel aus.

PSV: Kemmann – Bester, Bauer, Ojo, Kayaalp, Barnfeld, Voßschmidt, Dorschner, Helmig, Tappe, Serges / Scherner, Klaas, Zinter, Hüning

Tore: 1:0 Voßschmidt (10./FE), 2:0 Voßschmidt (12.), 3:0 Voßschmidt (82.)

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel