Lea Komsta (r.) hatten großen Anteil am Teilerfolg des PSV Bork. © Henkel
Fußball

PSV Bork kommt stark zurück – Ausgleich erst tief in der Nachspielzeit

Die Siegesserie des PSV Bork ist zwar beendet, aber der Bezirksligist bleibt zuletzt ungeschlagen. Dazu ist eine Energieleistung notwendig, die erst in letzter Sekunde belohnt wird.

Die Siegesserie ist gerissen, die Erfolgsserie setzt sich dennoch fort: Zwar reichte es für die Bezirksliga-Fußballerinnen des PSV Bork gegen Fortuna Seppenrade nur zu einem 2:2 (0:1), allerdings sind die PSV-Kickerinnen bereits seit vier Spielen ungeschlagen. Und wie die Elf zurückkam, ist mehr als eine Randnotiz wert.

Immerhin schien das Spiel schon verloren, nachdem der PSV zur Halbzeit 0:1 zurücklag und kurz nach dem Seitenwechsel sogar den zweiten Gegentreffer hinnehmen musste (49. Minute). Dabei hätten die Gastgeberinnen selbst die Führung übernehmen können, ließen jedoch gleich zu Beginn des Spiels drei Großchancen, bei der die Borkerinnen aber auch Pech hatten, als sie nur das Lattenkreuz trafen, ungenutzt.

PSV Bork hilft bei den Gegentoren mit

Dann also der Rückstand statt der Führung. „Seppenrade ist durch eine Leichtsinnigkeit in Führung geraten. Auch das zweite Tor erzielen sie mit unserer Hilfe“, stellte Trainer Markus König fest.

Wie seine Mannschaft dann aber zurückkam, dürfte ihm gefallen haben. Lea Komsta verwandelte zwei Freistöße direkt – einen davon erst spät in der Nachspielzeit (90.+4).

König sprach von einem „hochverdienten Punkt“. Zwar monierte der PSV-Coach vermeidbare Fehler, die das Trainerteam im Vorfeld angesprochen hatte, aber: „Die kämpferische Einstellung war mal wieder überragend“, so König. So blieb der PSV am Ende in der Erfolgsspur.

PSV: Leymann (51. Spahn) – Cymontkowski, Herzberg, Faßbender, Sell (62. Borns), Hackenberg (39. Kemmler), Bendieck, Kindler, Kieslich, Komsta, Lübbers

Tore: 0:1 Hildmann (25.), 0:2 Strotmann (49.), 1:2 Komsta (64.), 2:2 Komsta (90.+4)

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Redakteur
Ist zum Studium ins Ruhrgebiet immigriert - und geblieben. Vielseitig interessiert mit einer Schwäche für Geschichten aus dem Sport, von vor Ort und mit historischem Bezug.
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Matthias Henkel