Großer Frust bei den PSV-Frauen: Gegen Recklinghausen brachte sich das Team selbst um Punkte. © Jura Weitzel
Fußball

PSV Bork versagt vor dem Tor die Nerven – Zwei Gesichter führen zur 0:1-Pleite

Im Duell gegen den 1. FFC Recklinghausen in der Bezirksliga scheitern die PSV-Frauen vor allem an sich selbst und traten die Heimreise ohne Punkte an. Das Aluminium spielte eine entscheidende Rolle.

Einen gebrauchten Sonntagmittag erwischte der PSV Bork in der Fußball-Bezirksliga. Die Mannschaft von Trainer Markus König unterlag im Auswärtsspiel beim 1. FFC Recklinghausen.

Bei der 0:1-Niederlage zeigten seine Spielerinnen in den Durchgängen völlig unterschiedliche Gesichter. „In der ersten Halbzeit zeigen wir eine unterirdische Leistung. Recklinghausen hätte gut und gerne mit 3 oder 4:0 in die Halbzeit gehen können“, redete König nicht um den heißen Brei herum.

Nach der Pause dann ein völlig anderes Bild: zahlreiche klare Chancen für Bork, die die Mannschaft aber liegenließ. Mehrfach scheiterten die Gäste am Aluminium. Sinnbildlich gab es kurz vor Ende eine Rote Karte gegen Recklinghausen – der fällige Elfmeter knallte an die Torlatte. „Wir haben letztendlich einfach unsere Chancen nicht genutzt, was wirklich schade ist“, trauerte König dem verpassten Punktgewinn nach.

PSV: Leymann – Cymontkowski, Waßmann, Herzberg, Faßbender, Sell, Bendieck, Stange, Kindler, Kieslich, Lübbers

Tore: 1:0 Keller (37.)

Über den Autor
Redaktionsassistenz
Gebürtiger Hesse, bringt seit Juli 2021 die Handballer-Note ins Fußballverrückte Dortmund. Lange als Freier Mitarbeiter für die Gießener Allgemeine unterwegs, nun Redaktionsassistent im Sport-Team für den Kreis Unna. Nebenbei als Handball-Kommentator beim TuS Ferndorf unterwegs.
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Jonas Späth