Dimitri Rutkovski (l.) fehlt am Donnerstag noch verletzt. © Nico Ebmeier
Fußball

SG Selm spielt schon Donnerstagabend – „Schießen aktuell einfach zu wenig Tore“

Durch einen Geburtstag innerhalb der Mannschaft verlegte die SG Selm das Spiel gegen BW Aasee II. Durch die frühere Partie gibt es nun aber einige Probleme.

Mit den vergangenen drei Liga-Spielen kann Fußball-Kreisligist SG Selm mal so überhaupt nicht zufrieden sein. Streng genommen hat die Mannschaft von Mario Rast sieben Punkte verschenkt. Um die eigenen Ziele nicht zu gefährden, muss sich das schon am Donnerstagabend (20 Uhr, Sandforter Weg, Selm) gegen die zweite Mannschaft von BW Aasee dringend schon ändern.

„Wir haben das Spiel von Sonntag auf Donnerstag verlegt, weil bei uns in der Mannschaft ein Spieler Geburtstag hat. Und da Aasee II sowieso eine Studententruppe ist, hat denen das auch gut gepasst“, erklärt Coach Rast die Gründe, wieso das Duell schon drei Tage vorher unter Flutlicht gespielt wird.

Doch nun, kurz vor der richtungsweisenden Partie bereut man die Verlegung in Selm ein wenig. „Ich muss erstmal heute Nachmittag abwarten, wer mir überhaupt wirklich zur Verfügung steht. Stand jetzt wären drei Tage mehr Zeit natürlich noch besser gewesen“, so Mario Rast. Julian Wilhelm und Dimitri Rutkovski werden sicher verletzt fehlen, hinter Dennis Dias, Rene Schickentanz und Robin Coerdt steht krankheitsbedingt noch ein größeres Fragezeichen.

SG Selm trifft am Donnerstag auf BW Aasee II

Doch auch in den vergangenen Wochen hatte die SG immer viel mit Ausfällen zu kämpfen, trotzdem passte meistens die Leistung am Sandforter Weg. „Wir haben gerade gegen Rinkerode und Mecklenbeck (beide 1:1) wirklich gut gespielt. Hatten in beiden Spielen mindestens fünf Großchancen, die wir nicht genutzt haben. Wir schießen aktuell einfach zu wenig Tore“, kritisiert der Trainer.

Und eben ohne diese Tore sind die Selmer mittlerweile weit von den oberen Tabellenregionen entfernt. „Wir haben im Angriff immer wieder neue Formationen und dann sind zum Beispiel Sebastian Rast und Alexander Schwegler immer noch nicht ganz fit, so wird es einfach schwer. Wir haben natürlich einen Anspruch, aber bisher konnten wir den noch nicht erreichen.“

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Freier Mitarbeiter
Gebürtig aus dem wunderschönen Ostwestfalen zog es mich studienbedingt ins Ruhrgebiet. Seit ich in den Kinderschuhen stand, drehte sich mein ganzes Leben um Sport, Sport und Sport. Mittlerweile bin ich hierzulande ansässig geworden und freue mich auf die neuen Herausforderungen in der neuen Umgebung.
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Nico Ebmeier