90 Kinder haben Spaß bei gemeinsamer Ferienbetreuung

Fusion Spielmobil und OGS

Das erste Mal findet die Ferienbetreuung gemeinsam statt: Das Spielmobil der Stadt und die Offene Ganztagsschule haben fusioniert. 90 Kinder tummeln sich in dieser Woche auf dem Schulhof der Pestalozzischule.

SELM

von Von Malte Woesmann

, 09.08.2012, 14:56 Uhr / Lesedauer: 2 min
Die Figuren sitzen schon. Die Kinder üben für die Musical-Aufführung zum Abschluss.

Die Figuren sitzen schon. Die Kinder üben für die Musical-Aufführung zum Abschluss.

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Ferienbetreuung

Offene Ganztagsschule und Spielmobil fusionieren in der Ferienbetreuung.
09.08.2012
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Auch die Jungs lassen sich schminken.© Foto: Malte Woesmann
90 Kinder sind in der Ferienbetreuung der Offenen Ganztagsschule und des Spielmobils.© Foto: Malte Woesmann
Jeder Tag hat ein anderes Programm.© Foto: Malte Woesmann
Gekickert wird natürlich auch gerne.© Foto: Malte Woesmann
Große Augen beim Schminken.© Foto: Malte Woesmann
Fußballspielen geht immer.© Foto: Malte Woesmann
Die Kinder bauten sich selber eine Rutsche.© Foto: Malte Woesmann
Nico hat Spaß beim Balancieren.© Foto: Malte Woesmann
Tanzlehrer John Bakuma studiert mit den Kindern eine Menge ein.© Foto: Malte Woesmann
Die Figuren sitzen schon.© Foto: Malte Woesmann
Geschminkt wird jeden Tag.© Foto: Malte Woesmann
Auch die Jungs lassen sich gerne schminken, zum Beispiel als Batman.© Foto: Malte Woesmann
Die fertigen Socken für die Sockenolympiade.© Foto: Malte Woesmann
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Sie spielen Fußball, balancieren, lassen sich schminken oder basteln Socken. Die Ferienbetreuung in der Schule kommt gut an.  In den vergangenen Jahren gab es jeweils ein eigenes Angebot, oft sogar zeitgleich.

„Mit dem gemeinsamen Angebot schaffen wir nun Synergien“, erklärt Jugendpfleger Benedikt Dorth. Er verschweigt jedoch nicht, dass mit den 90 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren weniger Plätze als in den Vorjahren besetzt sind. „Dies ist ja immer ein Frage des Geldes“, so Dorth. Noch mehr Kindern möchte Benedikt Dorth im kommenden Jahr die Möglichkeit geben, an der Ferienbetreuung teilzunehmen. „Der Bedarf ist nämlich höher“, sagt er. Er wolle daher Politik und Wirtschaft mit ins Boot nehmen, um noch mehr Mittel für die Ferienbetreuung an Land zu ziehen. 12.000 Euro waren es in diesem Jahr, die zur Verfügung standen. Alleine 5.000 Euro konnte die Stadt durch die Fusion der beiden Ferienprogramme einsparen. Die Leitung der Ferienbetreuung wird gemeinsam von Offener Ganztagsschule und Teamern des Spielmobils gemacht. Birgit Kalender, im OGS-Team für die Organisation tätig, und Frederike Heitmann, die seit 2006 Teamerin im Spielmobil ist, führen gemeinsam die Ferienbetreuung.

Montag ist das Programm gestartet, zwölf Tage lang werden die Kinder unterhalten. Tagesfahrten, unter anderem zum Ketteler Hof, runden das Programm ab. 13 Betreuuer plus Köche kümmern sich um die Kinder. Jeden Tag wird frisch gekocht, die Kinder können Wünsche äußern. Birgit Kalender und Frederike Heitmann wissen über die ersten Tage nur Positives zu berichten. „Die Kinder haben großen Spaß“, sagt Heitmann. Während in der Küche das Essen zubereitet wird, geht es auf dem Schulhof und in der Turnhalle hoch her. Dort steht John Bakuma, den Schirm der roten Mütze nach außen gedreht und zählt an. „Eins, zwei, drei, vier, fünf...“ Immer wieder zählt Bakuma und gibt die Schritte vor. Der Tanzlehrer gehört fast schon zum Inventar der Ferienbetreuung, probte er doch schön öfters mit den Kindern spezielle Tänze ein.

Auf dem Schulhof geht es ebenfalls kreativ weiter. Die Kinder sind fleißig dabei, Socken für das Socken-Musical zu basteln. „Jedes Land bekommt seine eigene Socke“, erklärt Birgit Kalender. Ob brasilianische Socke mit Rasta-Zöpfen oder die holländische Socke als Meisje, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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