Aktion der Selmer Familienpartei: Acht Selmer halfen in Hochwassergebieten

Hilfsaktion

Eine Gruppe der Familienpartei ist ins Hochwassergebiet gefahren, um dort zu helfen. Unter anderem haben sie Tonnenweise fest gepapptes Palletsmehl in Eimern aus einem Keller geschleppt.

Selm

01.08.2021, 14:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit Shuttle-Bussen ging es auch für die Gruppe aus Selm in die Hochwasser-Gebiete.

Mit Shuttle-Bussen ging es auch für die Gruppe aus Selm in die Hochwasser-Gebiete. © Familienpartei

Eine Gruppe der Familienpartei aus Selm war in den letzten Tagen im Einsatz, um Opfern der Hochwasserkatastrophe zu helfen. „Nachdem wir Freitag in Erftstadt waren, sind wir gestern mit einer Truppe von acht Leuten in Altenburg (Ahrtal) gewesen“, erklärt Ralf Piekenbrock von der Familienpartei in einer Pressemitteilung am Dienstag.

„Wir haben uns zunächst nach Grafschaft begeben, zu einer zentralen Sammelstelle, von der wir mit Shuttlebussen in die umliegenden Dörfer verteilt wurden. Uns hat es beeindruckt, dass sich trotz Montag, circa 1200 Freiwillige dort eingefunden hatten. Man konnte sich hier auch noch mit etwas Werkzeug, Schüppen, Eimer, Besen und so weiter ausrüsten. Alles privat organisiert“, heißt es darin.

Sechs Tonnen Palettsmehl losgestemmt

Die Selmer Gruppe fuhr weiter nach Altenburg. „Hier mussten wir mit unserem Werkzeug noch circa 30 Minuten bis zu einem weiteren Koordinierungspunkt wandern, weil der Bereich für PKW und Busse nicht zugänglich war. Dort wurden wir eingewiesen und haben Arbeitsaufträge angenommen, wie in Kellern Holzverkleidungen, Rigipswände und Stromkabel entfernen. Der letzte Arbeitsauftrag bestand dann darin, circa sechs Tonnen Palettsmehl, was teilweise wie Beton festgepappt war, aus einem Kriechkeller loszustemmen und mit Eimern nach draußen in einen Container zu befördern“, schreibt Ralf Piekenbrock, der allen, die mitgemacht haben, dankt: „Jeder, der Freitag und gestern beteiligt war, kann stolz auf sich sein.“

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