Auenpark Selm entwickelt sich, zieht aber nicht nur Erholungssuchende an

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Der Auenpark mausert sich mehr und mehr zum Anziehungspunkt für Besucher. Täglich kommen von morgens bis abends Menschen jeden Alters. Nicht alle haben im Sinn, sich dort zu erholen.

Selm

, 05.11.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wer durch den Auenpark schlendert, kann quasi täglich miterleben, wie sich Selms neuer Anziehungspunkt verändert. Nicht nur, dass sich in der Aue des Selmer Bachs und drum herum Fauna und Flora entwickeln. Auch der Mensch trägt zur Aufenthaltsqualität bei.

Der Heimatverein Selm hat an den Bänken im Auenpark Schilder angebracht, die die Bänke als Notfallpunkte ausweisen.

Der Heimatverein Selm hat an den Bänken im Auenpark Schilder angebracht, die die Bänke als Notfallpunkte ausweisen. © Arndt Brede

So sind an Bänken im Auenpark Notfallpunkte mit Schildern markiert worden. Die Informationen helfen dem Rettungsdienst, zügig zum Ort des entsprechenden Notfalls zu gelangen, statt erst umfangreich zu recherchieren, wo denn der Notfall sei.

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Die Beschilderung hatte nach Vorbild anderer Bänke im Stadtgebiet wieder der Heimatverein Selm übernommen.

Natursteine unter Bänken

Nächstes Beispiel verbesserter Aufenthaltsqualität: Eine Fachfirma hat jüngst Bänke im Auenpark mit Natursteinen unterfüttert. War bis dato unter den Sitzflächen auf dem Boden eine Fläche mehrere Zentimeter tief ausgeschachtet gewesen, ist diese Fläche jetzt mit Natursteinen aufgefüllt worden.

Bänke im Auenpark wurden mit Natursteinen unterfüttert.

Bänke im Auenpark wurden mit Natursteinen unterfüttert. © Arndt Brede

„Die Natursteine sorgen an den Bänken für einen geringeren Pflegeaufwand“, teilt Stadtsprecher Malte Woesmann auf Anfrage der Redaktion mit. „Bisher war dort Splitt verteilt, der von den an der Bank Sitzenden großflächig verteilt wurde.“ Das sei zum Beispiel ein Problem gewesen, „wenn Splitt mit den Schuhen in das Toilettengebäude getragen wurde“.

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Toilettenhäuschen beschädigt

Doch genau dieses Toilettenhäuschen steht derzeit nicht zur Verfügung, erklärt der Stadtsprecher: „Am vergangenen Wochenende ist das Toilettenhäuschen erneut beschädigt worden, sodass dieses zurzeit nicht zur Verfügung steht. Die Türen sind erheblich beschädigt worden und lassen sich nicht mehr öffnen.“

Das Toilettenhäuschen im Auenpark ist beschädigt worden und steht nicht zur Verfügung.

Das Toilettenhäuschen im Auenpark ist beschädigt worden und steht nicht zur Verfügung. © Arndt Brede

Die Täter sind unbekannt. Ist das wieder eines von mehreren Probleme mit Vandalismus, der in letzter Zeit öfter im Auenpark vorgekommen ist? „Größere Probleme hat es zuletzt nicht gegeben“, antwortet Malte Woesmann.

Videoüberwachung ist aktiv

Zur Vorbeugung gegen potenzielle Sachbeschädigung sind mittlerweile Leuchten im Auenpark mit Kameras zur Videoüberwachung ausgestattet worden, wie Woesmann auf Anfrage mitteilt.

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Wie geht die Stadt mit dem Videomaterial um? Geht das Material im Fall von Vandalismus an die Polizei? Wenn nichts passiert ist: Wird das Material gelöscht? „Wie bei den Videoüberwachungen auf den Schulhöfen etc., wird bei festgestellten Vandalismusschäden das Videomaterial zunächst von der Stadtverwaltung gesichtet und dann gegebenenfalls an die Polizei weitergeleitet“, führt der Stadtsprecher aus. „Das Videomaterial löscht sich selbstständig, sollte es nicht abgerufen werden.“

Wer durch den Auenpark geht, erlebt nicht selten malerische Momente wie diesen.

Wer durch den Auenpark geht, erlebt nicht selten malerische Momente wie diesen. © Arndt Brede

Und welche Arbeiten laufen sonst noch derzeit und in den nächsten Wochen im Auenpark? Woesmann dazu: „Es werden Nachpflanzungen von Bäumen und Sträuchern vorgenommen. Punktuell finden Ergänzungen des Mobiliars statt.“

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