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Ausstellung: Die Selmer Stadtgeschichte in Bildern

Fotostrecke

Stadtgeschichte in fünf Epochen erleben die Besucher des Borker Amtshauses seit Mittwoch. Der Selmer Künstler Heinz Cymontkowski hat eine Bildinstallation für das Treppenhaus geschaffen. Wir haben die Bilder von der Ausstellungseröffnung in einer Fotostrecke für Sie zusammengestellt.

BORK

, 18.02.2015 / Lesedauer: 2 min

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Ausstellung des Selmer Künstlers Heinz Cymontkowski

Stadtgeschichte in fünf Epochen erleben die Besucher des Borker Amtshauses seit Mittwoch. Der Selmer Künstler Heinz Cymontkowski hat eine Bildinstallation für das Treppenhaus geschaffen. Wir haben die Bilder dazu.
18.02.2015
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Heinz Cymontkowski stellt die Bilder dauerhaft der Stadt Selm zur Verfügung. Mit dafür verantwortlich sind der Wirtschafts- und Kulturförderverein und die Kulturstiftung der Sparkasse.© Foto: Arndt Brede
Das Wolkenbild regte zu Diskussionen an.© Foto: Arndt Brede
Imposant begrüßt der Barbarossa-Kopf die Besucher.© Foto: Arndt Brede
Im Treppenhaus werden die Menschen künstlerisch mit der Geschichte der Stadt Selm konfrontiert.© Foto: Arndt Brede
Die Installation war während der Vernissage ein gern fotografiertes Objekt.© Foto: Arndt Brede
Kunst im öffentlichen Raum. Wo wäre das besser möglich als im Treppenhaus des Amtshauses?© Foto: Arndt Brede
Die Stadt Selm, vertreten durch Gerd Treczak (l.), der Wirtschafts- und Kulturverein mit Wilhelm Gryczan-Wiese (2.v.l.) und Helmut Jahnke (2.v.r.), die Kulturstiftung der Sparkasse mit Jennifer Erdmann und Künstler Heinz Cymontkowski ermöglichten die dauerhafte Bildinstallation im Amtshaus.© Foto: Arndt Brede
Wer das Treppenhaus betritt, wandelt bildlich gesehen von der Vergangenheit in die Zukunft.© Foto: Arndt Brede
Der Barbarossa-Kopf steht für das kulturhistorische Potenzial der Stadt.© Foto: Arndt Brede
Die Friedenskirche ist das Symbol für das Dorf.© Foto: Arndt Brede
Die Synagoge, Symbol für Bork, aber auch für ein dunkles Kapitel der Geschichte zwischen 1933 und 1945.© Foto: Arndt Brede
So sahen die Notünterkünfte, die sogenannten Nissenhütten, aus.© Foto: Arndt Brede
Die Zeche Hermann, Symbol für die Industrialisierung in Selm.© Foto: Arndt Brede
Das Wolkenmeer als Sinnbild für Träume und Visionen.© Foto: Arndt Brede
Gerd Treczak (l.) und Heinz Cymontkowski betätigen den Lichtschalter zur Beleuchtung der Bildinstallation.© Foto: Arndt Brede
Gerd Treczak (l.), Helmut Jahnke (r.) und Heinz Cymontkowski.© Foto: Arndt Brede
Die Vernissage erlebten viele Interessierte.© Foto: Arndt Brede
Guido Pyka umrahmte die Vernissage eindrucksvoll musikalisch.© Foto: Arndt Brede
Die Gäste der Vernissage.© Foto: Arndt Brede
Heinz Cymontkowski blickt auf seine Bilder von der Zeche Hermann und den Nissenhütten.© Foto: Arndt Brede
Die Bilder von Heinz Cymontkowski hängen jetzt dauerhaft im Treppenhaus des Borker Amtshauses.© Foto: Arndt Brede
Schlagworte Selm

Stadtgeschichte mit den Augen des Künstlers: „Wir machen Geschichte sichtbar“, sagte Cymontkowski während der Vernissage im Amtshaus. Er hat nicht zu viel versprochen. Und das sind die Epochen mit den bildhaften Symbolen:

  • Das Dorf: Die Friedenskirche im Dorf ist eines der ältesten Bauwerke.
  • Die Zeche Hermann: Sie markierte den Beginn der Industrialisierung in Selm und die Gründung des Stadtteils Beifang.
  • Die Nissenhütten: Das Bild dieser Notunterkünfte steht symbolisch für den Notstand nach der Zechenschließung 1926 und nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Die Synagoge: Die Zeichnung steht für den Stadtteil Bork, aber auch für die dunkle Zeit des Nationalsozialismus.
  • Der Barbarossa-Kopf: Symbol für Cappenberg und für das kulturhistorische Potenzial der Stadt Selm.

Das sind also die fünf Epochen, die Cymontkowski bildhaft dargestellt hat. Da er aber auch ein Künstler mit dem Blick nach vorn ist, steht ein weiteres Bild für die Zukunft: das Wolkenmeer. Symbol für Visionen und Träume für alle, die eine lebenswerte Zukunft gestalten wollen.

„Die Bilder stehen auch für den stetigen Wandel der Zeit“, sagte Ordnungsamtschef stellvertretend für die Stadt Selm. „Die Installation zeigt nicht die Geschichte von Palästen und Schlössern, sondern der Menschen, die in Selm gelebt haben und leben, und deren Lebensumstände“, erklärte Wilhelm Gryczan-Wiese, Mitglied des Beirats des Wirtschafts- und Kulturfördervereins.

Die Bilder sind dauerhaft zu den Öffnungszeiten des Borker Amtshauses, Adenauerplatz, zu sehen: Montag und Dienstag von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 15 Uhr, Mittwoch von 8.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag von 8.30 bis 13.30 und von 14 bis 17 Uhr und Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr.

 

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