Autohaus Rüschkamp: Vorreiter der Elektromobilität

E-Autos in Selm

Joan Hendrik Rüschkamp ist ein Pionier der Elektromobilität. Noch vor zehn Jahren wurde ein solches Engagement in der KFZ-Branche als etwas exotisch belächelt. Doch mittlerweile bieten alle großen Autohersteller über zwanzig verschiedene elektrische Modelle an. Und jedes Jahr werden es mehr.

Selm

01.01.2016 / Lesedauer: 2 min
Autohaus Rüschkamp: Vorreiter der Elektromobilität

Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.

Drehen wir die Uhr fast ein Vierteljahrhundert zurück. Anfang der 90er-Jahre begann die Firma Rüschkamp mit ihrer Unterstützung für die Solar- und Elektromobilität im Ruhrgebiet und im Münsterland. Federführend war Joan Hendrik Rüschkamp an der Tour de Ruhr beteiligt, bei der Tüftler und Bastler ihre E-Mobile einem größeren Publikum präsentierten.

Das erste Fahrzeug von Rüschkamp, das auch in die Geschichte der Tour de Ruhr einging, war ein mini-EL City Cabrio. Im Jahr 2000 stiftete es Rüschkamp dem Gymnasium Canisianum in Lüdinghausen.

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Elektromobilitätstest in Selm - Teil 4

Unsere Selmer Redaktion testet die Funktionalität und Rentabilität von Elektrofahrzeugen. Sehen Sie hier die Fotos zu unserem vierten Teil.
01.01.2016
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Ein Stück Geschichte der Tour de Ruhr: das mini-EL City Cabrio der Firma Rüschkamp.© Foto: Matthias Münch
Ein Bild der ersten ausgiebigen Testfahrt unseres Mitarbeiters Matthias Münch mit dem Opel Ampera in Selm und Umgebung.© Foto: Matthias Münch
Mit dieser Wallbox werden die Elektroautos bei der Frma Rüschkamp in Lüdinghausen geladen. Solche oder ähnliche Geräte können sich Besitzer von E-Mobilen auch zu Hause installieren lassen. Dann gaht das Laden schneller als an der normalen Steckdose.© Foto: Matthias Münch
Joan Hendrik Rüschkamp vor dem Hotzenblitz in seinem Autohaus in Lüdinghausen. Er wurde von 1993 bis 1996 in Suhl gebaut. Rüschkamp war Vertragshändler.© Foto: Matthias Münch
Die Stromtankstelle bei Rüschkamp in Lüdinghausen. Hier kann jeder Besitzer eines Elektroautos kostenlos Energie tanken.© Foto: Matthias Münch
Ein Peugeot iON tankt an der Schenellladestation bei Rüschkamp in Lüdinnghausen.© Foto: Matthias Münch
Informationstafel des Autohauses Rüschkamp über seine Angebote in Sachen E-Mobilität.© Foto: Matthias Münch
Der Peugeot Partner Electric, den die Stadt Lüdinghausen für ihren Bauhof bei der Firma Rüschkamp gekauft hat.© Foto: Matthias Münch
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Bereits 1993 Vertragshändler für den "Hotzenblitz"

Im Jahr 1993 wurde Joan Hendrik Rüschkamp Hotzenblitz-Vertragshändler. Der Hotzenblitz ist ein deutsches Elektroauto, das von der 1990 gegründeten Hotzenblitz Mobile GmbH & Co. KG in Ibach im Hotzenwald entwickelt wurde. Noch heute steht ein roter Hotzenblitz in der Ausstellungshalle der Firma Rüschkamp in Lüdinghausen.

Im Jahr 2011 brachte Rüschkamps Mutterkonzern Opel mit dem Ampera das erste elektrische Großserienmodell auf den Markt. Die Ruhr Nachrichten testeten den Ampera wenige Tage vor dem Verkaufsstart in Deutschland im Oktober 2011. Mittlerweile hat Rüschkamp vier ausgereifte Elektroautos im Angebot.

Zum ökologischen Engagement der Firma Rüschkamp gehört neben der Förderung vom E-Mobilität auch der Einsatz für erneuerbare Energien. So betreibt das Unternehmen ein Blockheizkraftwerk in der Selmer Filiale, mehrere Photovoltaikanlagen auf Firmendächern, Solarcarports und ein Windenergieanlage.

Strom aus regenerativer Energieerzeugung

Das bedeutet, dass der Strom, den Elektroautos bei Rüschkamp tanken, komplett aus regenerativer Energieerzeugung stammt. An jedem der fünf Standorte des Autohauses in Lüdinghausen, Selm, Werne, Lüdinghausen und Dortmund steht eine Ladestation mit je vier Steckdosen zur Verfügung.

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