Baugebiet Klockenberg: 80 Prozent sind bebaut

Demnächst drei Zufahrten

Wie geht es weiter mit dem Baugebiet am Selmer Klockenberg? Ingenieur Thomas Stich versprach, dass Ende des Jahres alle Arbeiten abgeschlossen sein sollen. Auf einer Informationsveranstaltung berichtete er über die Pläne zum Endausbau. Bald soll auch die Zufahrt von der Alten Werner Straße wieder geöffnet werden.

SELM

, 14.07.2017, 17:23 Uhr / Lesedauer: 1 min

„Wir haben nur noch zwei Grundstücke zu verkaufen. So wird es nun Zeit, den Endausbau durchzuführen“, erklärte Andreas Zaremba vom Bauverein zu Lünen am Donnerstagabend im Bürgerhaus. Rund 100 Bewohner des Baugebiets hatten sich eingefunden, um über die Endausbaupläne informiert zu werden.

Wie Thomas Stich vom Ingenieurbüro Braney-Bünermann mitteilte, sollen die Bauarbeiten für den Endausbau Mitte September beginnen. „Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten Ende des Jahres abgeschlossen sein.“

Ausbau in drei Abschnitten

Der Endausbau erfolgt in drei Abschnitten. „Im ersten soll der Bereich Mühlenkamp und Egenkamp erfolgen“, so der Ingenieur. Ist dieser abgeschlossen, erfolgt der von der Südkirchener Straße erreichbare Bereich. Im letzten Abschnitt sind die Bauarbeiter im von der Neuen Werner Straße erreichbaren Bereich aktiv.

 

Bürgermeister Mario Löhr betonte, nach dem Endausbau werde es drei mögliche Zufahrten zu dem Baugebiet geben. Löhr: „Dann öffnen wir auch die Zufahrt von der Alten Werner Straße.“ Diese war während der Bauarbeiten geschlossen, damit die Bewohner der Alten Werner Straße vom LKW-Baustellenverkehr verschont blieben.

Mario Löhr betonte, für Autos sei das Baugebiet nicht komplett durchlässig. „Drei Bereiche sind jeweils für sich erreichbar“, so der Bürgermeister. Fahrradfahrer und Fußgänger können von Bereich zu Bereich gehen.

Elektrische Sperre im Mengelkamp

Verändert wird die derzeitige Sperre im Bereich Mengelkamp und Steinkamp. Zurzeit sind dort drei Pfosten aufgestellt. „Es wird eine Sperre eingebaut, die elektrisch bedient wird“, so der Bürgermeister. Dies sei notwendig, damit die Fahrzeuge der Stadtbetriebe durchfahren können, um die Mülltonnen zu leeren. Wie Thomas Stich erläuterte, werden die Fahrbahnen asphaltiert.

Die Wendehammer und Parkflächen werden mit Betonsteinen gepflastert. Im Zuge des Straßenbaus, so Thomas Stich, würden die Grünflächen gestaltet. Hauptsächlich Rasenflächen, aber auch Sträucher und Bäume werden noch gepflanzt.

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