Baustelle ist fast Geschichte: Cappenberg ist um weitere Straßensperrung herum gekommen

rnStraßenbauarbeiten

Es ist nicht mehr viel zu tun an der Straßenverbindung zwischen Cappenberg und Lünen. Allerdings gab es viele Unwägbarkeiten. Den Cappenbergern bleiben aber weitere Sperrungen erspart.

Cappenberg

, 18.03.2020, 18:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Seit September 2019 laufen die Sanierungsarbeiten auf der Landesstraße 810 zwischen der Kreuzung Capppenberger Damm/Werner Straße und dem Ortseingang Lünen. Monatelang hatte es immer wieder Einschränkungen für den Verkehr gegeben. Sperrungen für den Durchgangsverkehr waren seitdem an der Tagesordnung. Das ist Geschichte. Die Strecke ist wieder freigegeben, es fehlen jedoch noch ein paar Restarbeiten.

Der Brauereiknapp ist wieder befahrbar.

Der Brauereiknapp ist wieder befahrbar. © Arndt Brede

Immer wieder hatten sich die Bauarbeiten aus verschiedenen Gründen verzögert. Was zuletzt das Ende der Arbeiten hinaus zögerte, beschreibt Christian Kahlau, Projektleiter Abteilung Straßenbau bei der Straßen NRW-Regionalniederlassung Münsterland, auf Anfrage der Redaktion so: „Wir wären bereits vor mindestens drei Wochen komplett fertig gewesen, wenn die Stadtwerke Lünen nicht dummerweise ein nicht ausreichend leistungsstarkes Beleuchtungskabel entdeckt hätten.“ Dieses Kabel habe direkt im Bereich des Gehwegs (gegenüberliegende Seite vom Friedhof) gelegen, der bereits bis zur Schotterfläche hergestellt worden war.

Kabel musste erneuert werden

Die Pflasterkolonne sei bereits bestellt gewesen und hätte gerne den Gehweg ausgepflastert, „dann wären wir jetzt schon lange fertig“. So aber mussten die Stadtwerke einen Teil des bereits eingebauten Schotters wieder aufnehmen und nach und nach das Beleuchtungskabel erneuern.

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Diese Arbeiten, die ursprünglich nur etwa eine Woche dauern sollten, haben laut Christian Kahlau schlussendlich knapp vier Wochen gedauert und seien immer noch nicht gänzlich abgeschlossen. „Im Laufe dieser Woche werden wir besprechen, ob wir in der nächsten Woche mit den Pflasterarbeiten beginnen können“, kündigt Kahlau an. „Die werden dann etwa eineinhalb Wochen dauern. Für diese Arbeiten müssen wir eine 2-Phasen-Baustellenampel aufstellen. Es kommt somit nicht mehr zu einer Vollsperrung, jedoch ist durch die Ampelanlage mit geringfügigen Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen.“

Abgesehen von diesen Arbeiten im direkten Umfeld des Friedhofs in Lünen fehlen auf der Strecke zwischen Cappenberg und Lünen auch noch die Fahrbahnmarkierungen. Kahlau dazu: „In der Regel übernehmen Markierungsfirmen keine Gewährleistung auf die von ihr aufgebrachten Markierungen im Zeitraum von November bis März. Von daher gehe ich davon aus, dass die Markierung Anfang April aufgebracht wird.

Kleine Baustelle in Cappenberg kam ohne Ampel aus

Waren die Cappenberger seit September 2019 sowieso schon von Bauarbeiten belastet gewesen, hatte der Landesbetrieb Straßen NRW als Träger der Baumaßnahme angekündigt, nach Abschluss der reinen Straßenbauarbeiten noch in Cappenberg selber Fahrbahn-, Gehwegbereiche- und Entwässerungsrinnen auf einem Teilstück der Freiherr-vom-Stein-Straße sanieren zu müssen. Ursprünglich war dazu geplant, den Bereich der abknickenden Vorfahrt Am Brauereiknapp/Freiherr-vom-Stein-Straße mit einer Baustellenampel zu belegen, um die Bauarbeiten gewährleisten zu können. Das war aber nicht nötig.

„Der Entwässerungsmissstand im Bereich Freiherr-vom-Stein-Straße/Am Brauereiknapp in Cappenberg ist bereits behoben worden“, sagt Christian Kahlau. Die Arbeiten konnten demnach weniger umfangreich ausfallen als geplant.

Ohne Baustellenampel sind Entwässerungsprobleme an der Freiherr-vom-Stein-Straße behoben worden.

Ohne Baustellenampel sind Entwässerungsprobleme an der Freiherr-vom-Stein-Straße behoben worden. © Arndt Brede

„Der Zustand der Fahrbahn war in dem Bereich der abknickenden Vorfahrt doch noch so gut, dass wir uns dazu entschlossen hatten, nur einen schmalen Streifen von etwa 50 bis 100 Zentimetern entlang der vorhandenen Rinnenanlage herauszufräsen. Im Anschluss haben wir die Rinne erneuert und leicht angehoben, ebenso einen Teil des dahinterliegenden Pflasters im Gehwegbereich. So hoffen wir, dass dieser Bereich in Zukunft nicht mehr ,unter Wasser‘ steht, sobald stärkerer Regen auftritt. Den vorher aufgenommen, schmalen Asphaltstreifen haben wir zum Schluss natürlich wieder zu asphaltiert.“

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