Beeindruckende Fotos: Borker Astro-Fotograf auf der Suche nach der Milchstraße

Milchstraße

Gar nicht so einfach ist es, von dieser Gegend aus die Milchstraße zu sehen. Das sagt der Borker Astro-Fotograf Wolfgang Zimmermann. Um die Galaxie zu fotografieren, ist er weit gefahren.

Bork

, 13.05.2019, 12:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beeindruckende Fotos: Borker Astro-Fotograf auf der Suche nach der Milchstraße

Der Borker Sternenfotograf Wolfgang Zimmermann hat versucht, die Milchstraße vor die Linse zu bekommen. © Wolfgang Zimmermann

„Nur leichte Kost“: So nennt der Borker Sternen-Fotograf Wolfgang Zimmermann die Bilder, die er in seinem neusten Newsletter herumgeschickt hat. Im Fokus dabei steht unsere Galaxie, die Milchstraße.

Die zu fotografieren macht dem Borker immer wieder Spaß. „Sie ist schon faszinierend mit ihren Staub-, Gas- und Sternwolken“, schreibt er. Allerdings ist es gar nicht so leicht, das in einem Bild zu bannen. „Hier in der Gegend ist sie kaum noch wahrzunehmen.“

Lange Fahrt zahlt sich am Ende aus

Trotzdem versucht er erst, sie in seiner Heimat in Bork vor die Linse zu bekommen. Aber: Wegen des stark aufgehellten Himmels sei das nicht so gut gelungen - sodass die Reise den Astro-Fotografen von Bork aus immer weiter in Richtung Südwestfalen trieb. In der Nähe der Autobahn 44 fand Wolfgang Zimmermann an einem Wochenende dann schließlich einen ausreichend dunklen Himmel.

Jetzt lesen

„Am Samstag, 4. Mai, zeigte sich ein Wolkenloch, das von Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden halten sollte. Ich holte in Bergkamen einen Bekannten ab und wir fuhren auf der A44 bis zur Ausfahrt Marsberg. Dann ging es noch weiter über die Landstraße bis Kohlgrund. Die Entfernung von circa 120 Kilometer war zu vertreten“, schreibt er. Denn: „Angekommen auf einem Feldweg zeigte sich ein grandioser Sternhimmel.“

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt