Beraterin erklärt: So gelingt die Nachfolgeregelung in Familienbetrieben

Unternehmerfrühstück Selm

Das 7. Unternehmerfrühstück der Stadt Selm und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna (WFG) hat großen Zuspruch gehabt. Das Thema des Morgens brachte eine ganz wichtige Erkenntnis.

Selm

09.04.2019, 10:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beraterin erklärt: So gelingt die Nachfolgeregelung in Familienbetrieben

Wiebke Böhmer referierte beim 7. Unternehmerfrühstück. © Malte Woesmann/Stadt Selm

Mehr als 30 Teilnehmer waren in die Räume des Forschungszentrums LaSiSe in Bork gekommen. Thema war diesmal „Erfolgreiche Betriebsübergaben und –übernahmen in Familienbetrieben“. „Ein spannendes Thema, das eher früher als zu spät angegangen werden sollte“, erklärte Ansgar Burchard von der WFG bei seiner Begrüßung. Das Thema traf wohl den Nerv in der Selmer Unternehmerschaft, denn so viele Unternehmer wie nie hatten diesmal den Weg zum Unternehmerfrühstück gefunden, berichtet Stadtsprecher Malte Woesmann.

Keine Tabus in der Kommunikation

Referentin Wiebke Böhmer schilderte anschaulich aus eigenen Erfahrungen, wie eine Betriebsübergabe gelingen kann – oder, woran sie auch scheitern kann. Ganz wichtig sei es, vor allem wenn es sich um einen Familienbetrieb handele, dass es in der Kommunikation keine Tabus geben dürfe.

„Es muss auch über Wege gesprochen werden, wenn zum Beispiel die Übergabe scheitern sollte oder in welchem zeitlichen Rahmen das ablaufen soll“, so Böhmer. Gerade die Familiensituation sei vielfach nicht einfach. Daher sei es wichtig, soweit es möglich ist, das Familiäre vom Beruflichen zu trennen. „Holen Sie sich vielleicht Experten ins Boot“, erklärte Böhmer. Steuerberater, Banken oder die IHK stünden hier mit Fachwissen zur Seite, damit ein Übergang klappen kann.

Bürgermeister Mario Löhr dankte für den guten und gelungenen Vortrag. Er unterstrich, dass es wichtig sei, sich bereits frühzeitig Gedanken über den Übergang zu machen. Anschließend informierte er die Unternehmer über wirtschaftliche Entwicklungen in Selm.

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