Bürgermeister bitten Firmen um Atemschutzmasken-Spenden für Marien-Hospital Lüdinghausen

St.-Marien-Hospital

Das Lüdinghauser St.-Marien-Hospital rechnet in den nächsten Wochen mit einer steigenden Anzahl an Corona-Patienten. Atemschutz-Masken sind knapp. Darum bitten Bürgermeister um Masken-Spenden.

Selm, Olfen, Nordkirchen

, 26.03.2020, 06:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Lüdinghäuser St.-Marien-Hospital ruft zusammen mit den Bürgermeistern der umliegenden Städte und Gemeinden zu einer Spendenaktion von sogenannten FFP2-Masken auf und richtet sich dabei an Firmen in denen die Masken ebenfalls zum Einsatz kommen.

Das Lüdinghäuser St.-Marien-Hospital ruft zusammen mit den Bürgermeistern der umliegenden Städte und Gemeinden zu einer Spendenaktion von sogenannten FFP2-Masken auf und richtet sich dabei an Firmen in denen die Masken ebenfalls zum Einsatz kommen. © picture alliance/dpa

Um auf die steigende Anzahl der Corona-Patienten gut vorbereitet zu sein, hat das St.-Marien-Hospital Lüdinghausen mit den Bürgermeistern der umliegenden Städte und Gemeinden nun zu einer Atemschutzmasken-Spendenaktion aufgerufen.

Die Beschaffung von sogenannten FFP-2-Masken stelle laut dem ärztlichen Direktor des Krankenhauses, Dr. Jörg Siebert, derzeit „ein riesiges Problem“ dar. Krankenhäuser haben unzureichenden Zugriff auf den Nachschub der Masken. Daher ist das St.-Marien-Hospital auf Zuwendungen von Masken, die auch in verschiedenen Industriezweigen zum Schutz dortiger Mitarbeiter eingesetzt werden, angewiesen.

Aufruf: Unternehmen sollen FFP2-Masken spenden

Das St. Marien-Hospital bittet gemeinsam mit den Städten und Gemeinden Ascheberg, Nordkirchen, Senden, Olfen, Selm und Lüdinghausen alle Firmen in der Umgebung darum, ihre Bestände an FFP2-Masken zu prüfen und nach Möglichkeit an das St.-Marien-Hospital in Lüdinghausen abzugeben. „Wir würden uns riesig freuen, wenn Sie diesem Aufruf folgen und in dieser schwierigen Zeit einen wichtigen Beitrag leisten“, werden die Bürgermeister in einer Pressemitteilung des St.-Marien-Hospitals zitiert.

Die Unternehmen können sich unter Tel. (02591) 231210 an das St.-Marien-Hospital wenden. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten steht auch die Nummer (02591) 231314 zur Verfügung.

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