Bürgermeister: "Wir möchten Burger King in Selm"

An der B236

Eröffnet Burger King eine Filiale am Kreisverkehr der B236 in Selm? Bisher war von Gesprächen mit Fastfood-Unternehmen die Rede, jetzt spricht Bürgermeister Mario Löhr erstmals konkret über den Wunschkandidaten: Burger King. Doch wie realistisch sind die Pläne? Und wann könnte es soweit sein? Die wichtigsten Fakten im Überblick.

SELM

, 10.02.2017, 05:47 Uhr / Lesedauer: 2 min
Bürgermeister: "Wir möchten Burger King in Selm"

Auf dieser Fläche an der B 236 / Kreisverkehr Zeche-Hermann-Wall wird ein kleines Gewerbegebiet entstehen. Interessenten sind das Autohaus Rüschkamp mit der Aral-Tankstelle, die zurzeit etwa 500 Meter weiter beheimatet sind. Auch ein Schnellrestaurant ist hier im Gespräch.

Erstmals hat Bürgermeister Mario Löhr öffentlich verkündet, dass es neben der Verlagerung des Autohauses Rüschkamp und der Tankstelle an den vierten Arm des Kreisverkehrs der Bundesstraße 236 mit dem Zeche-Hermann-Wall auch konkrete Überlegungen gebe, „Burger King dahin zu holen“. 

Nach und nach konkretisieren sich laut der Äußerungen Löhrs während des Neubürgerempfangs am Mittwoch im Bürgerhaus offenbar die Pläne, die derzeit noch ungenutzte Fläche zu bebauen.

"Gern Burger King in Selm haben möchten"

Bisher hatte es öffentlich von Löhr zwar geheißen, die Stadt habe mit mehreren Fastfood-Unternehmen gesprochen, er hatte aber keinen Kandidaten beim Namen genannt.

Wie wahrscheinlich wird denn nun aber die Ansiedlung eines „Burger King“ in Selm? Bürgermeister Mario Löhr erklärte, die Stadt habe die Fläche an die Firma Rüschkamp verkauft. „Wir haben dem Investor gesagt, dass wir gern Burger King in Selm haben möchten“, beantwortete Bürgermeister Löhr die entsprechende Frage der Ruhr Nachrichten.

Gerüchte um weitere Geschäfte

Jetzt liege es am Investor – also an Rüschkamp –, dass dieser Wunsch Realität werde. Die Perspektiven schätzt Löhr als „sehr gut“ ein. Mit dem Beginn konkreter Bauarbeiten rechnet er Anfang 2018.

Was passiert dann aber auf der dann frei werdenden Fläche, auf der derzeit noch das Autohaus Rüschkamp und die Aral-Tankstelle stehen? Neubürger Frank Kruppa hatte Bürgermeister Löhr während des Empfangs mit Gerüchten konfrontiert, Real oder Kaufland würden nach Selm kommen.

Gespräche vermittelt

Woraufhin Löhr aufklärte: Für die jetzige Fläche des Autohauses und der Tankstelle gebe es Überlegungen, Einzelhandel anzusiedeln. Da gebe es gute Gespräche. Die Stadt trete zwar nicht selbst als Investor auf, habe aber Gespräche vermittelt. Gibt es denn schon Konkretes? Von unserer Redaktion dazu befragt, erklärte der Bürgermeister, es gebe zwei Varianten, die im Raum stehen.

Eine große Variante könnte laut Löhr so aussehen: Wenn ein weiteres Grundstück am jetzigen Autohaus- und Tankstellengelände von den Investoren gekauft werden kann, verlagert Aldi sein Geschäft von der alten Zechenbahn an die Kreisstraße.

Rewe baut ein Geschäft ebenfalls an der Kreisstraße, behält aber zunächst auch sein Geschäft an der Ludgeristraße. Ohne das zusätzliche Grundstück würde nur Rewe an der Kreisstraße bauen. Das wäre die kleine Variante.

Kein Kommentar vom Investor

Welche Variante auch immer zum Zuge kommt: Bürgermeister Löhr schätzt, dass erste Arbeiten Anfang 2019 beginnen können. Voraussetzungen seien aber auch Gespräche zwischen Investoren und Eigentümern der jetzigen Autohaus- und Tankstellenfläche.

Auf Anfrage wollte Unternehmenschef Joan-Hendrik Rüschkamp weder bestätigen, noch dementieren, dass Burger King nach Selm kommt. Die von Mario Löhr geäußerten Pläne für das jetzige Areal des Autohauses kommentierte Rüschkamp nicht.

Stellungnahme
Vom Unternehmen Burger King war am Donnerstag keine Stellungnahme zu bekommen.

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