Burger-King und HEM müssen weiter warten auf Entscheidung im Rechtsstreit mit Stadt Selm

rnRüschkamp-Gelände

Wann Burger-King-Mitarbeiter in Selm die ersten Whopper über die Ladentheke reichen, steht noch in den Sternen. Auf der Baustelle ruhen weiter die Arbeiten, im Verwaltungsgericht auch.

Selm

, 11.12.2019, 20:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Vor einem Jahr hatten die Bauarbeiten begonnen. Bauarbeiter begannen, die Feuchtwiese im Selmer Süden in ein großes Baugrundstück zu verwandeln. Ende 2019 - so war damals der Plan - sollte die HEM-Tankstelle fertig sein, anschließend auch der Kfz-Saug-Wasch- und Ladepark und der Schnellimbiss Burger King. Zu sehen ist davon aber noch nichts.

Die Rüschkamp GmbH, die das Gelände von der Stadt Selm gekauft hatte, lässt die Arbeiten ruhen, seitdem eine Klage gegen die von der Stadt Selm erteilte Baugenehmigung anhängig ist. Ein Selmer Ehepaar sieht sich durch die Absenkung des Grundwasser und den zu erwarteten Lärm beeinträchtigt - und das bereits seit Mai. Im Eilverfahren hatte das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bereits im August entschieden.

Das sagt das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen

Einen Klagegrund sehe es nicht, hieß es damals, eventuell aber Verbesserungsbedarf beim Lärmschutz. Seitdem sind die Kläger am Zuge. Sie lassen sich allerdings Zeit.

Bis Ende November 2019 hätten sie sich entscheiden sollen, „ob das Hauptsacheverfahren fortgeführt werden soll“, erklärte damals Wolfgang Thewes, Vorsitzender Richter des Verwaltungsgerichts. Diese Entscheidung ist aber ausgeblieben. „Die Klägerseite hatte um eine Fristverlängerung bis Januar gebeten“, erklärt Richter Thewes. Die Rüschkamp GmbH will das nicht kommentieren.

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