CDU stellt positive Dinge heraus

Wahlprogramm

SELM "Selm ist in guten Händen“. Nach Auffassung der CDU soll dies auch nach den Wahlen so bleiben. „In den letzten Jahren ist trotz der finanziell schwierigen Situation Einiges erreicht worden“, so CDU-Bürgermeisterkandidat Herbert Krusel. Und die CDU wolle die Arbeit mit einer Mehrheit im Rat und ihm als Bürgermeister fortsetzen.

von Von Theo Wolters

, 08.07.2009, 07:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
Herbert Krusel und Michael Zolda stellen die Wahlplakate der CDU für die Kommunalwahlen vor.

Herbert Krusel und Michael Zolda stellen die Wahlplakate der CDU für die Kommunalwahlen vor.

Selm ist eine familienfreundliche Stadt.“ Dies zeige sich an vielen Dingen wie dem Vereinsleben, den Schulen, den Kindergarten und der Kinderbetreuung, der VHS und der Musikschule. „Zu einer familienfreundlichen Stadt gehören auch Fußgängerüberwege für einen sicheren Schulweg und vernünftige Bushaltestellen.“ Und dafür, so Fraktionsvorsitzender Dieter Kleinwächter, habe die CDU in den letzten Jahren gesorgt. Für die nächsten fünf Jahre hat sich die CDU einiges vorgenommen. „Wir sind bei unseren Zielen aber realistisch und machen keine leeren Versprechungen“, so Herbert Krusel.

  Eine wichtige Aufgabe ist für die CDU die Fortsetzung der Haushaltskonsolidierung. Kleinwächter: „Wir werden den eingeschlagenen Weg konsequent fortsetzen.“ Denn man müsse handlungsfähig bleiben. „Es ist ganz wichtig, den Aufsichtsbehörden immer wieder deutlich zu machen, dass wir den Weg weitergehen wollen“, so Herbert Krusel. Es sei zwar richtig, dass die Eckdaten aufgrund der Finanzkrise nicht besser geworden seien. „Fakt ist aber auch, dass wir in Bereichen, wo wir eine Reduzierung schaffen können, ohne die Stadt kaputt zu sparen, aktiv werden, wenn wir mit der Mehrheit ausgestattet sind.“ Denn, so Dieter Kleinwächter, man müsse alles tun, was man könne.

  „Die CDU wird jede Möglichkeit zur Konsolidierung nutzen. Das Zieljahr ist 2012, dies müssen wir immer im Blick haben.“ Der stellvertretende Bürgermeister Egon Schmidt erklärt ganz deutlich, es gebe keine Veranlassung für die CDU, den eingeschlagenen Weg zu verlassen. Den eingeschlagenen Weg wird die CDU auch nicht bei der Schulpolitik verlassen. „Die Entscheidungen der letzten Monate waren richtig“, so Herbert Krusel. In den nächsten fünf Jahren werde es keine weiteren Schulschließungen geben, wenn es keine neuen Rahmenbedingungen gebe. „Wir wollen in jedem Ortsteil einen Grundschulstandort auch in Zukunft sichern.“ So sei die Schulpolitik bei der CDU in guten Händen.

Ankurbeln möchte die CDU die Wirtschaftsförderung. Krusel: „Wir müssen unsere Außendarstellung deutlich verbessern.“ So sei es auch wichtig, dass die Stadt Selm bei allen wichtigen Messen vertreten sei. „Das Personal muss dann in der Lage sein, sofort mit Interessenten Gespräche zu führen.“ Dieter Kleinwächter ergänzt, auch in diesem Punkt müsse man immer wieder die Vorzüge der Stadt, die es ja reichlich gebe, herausstellen. „Wir dürfen unsere Stadt nicht immer so schlecht reden.“ Eine klare Position hat die CDU zum Thema Einzelhandel. „Die neuen Pläne für den Edekamarkt an der Kreisstraße sind für uns ein Glücksfall,“ sind sich die Christdemokraten einig. Und eine Überplanung des Stadiongeländes dürfe nur unter Mitwirkung von Schulen, Kirchen, Handel, Sportvereinen und interessierten Bürgern geschehen.

Krusel: „Bevor wir eine Entscheidung treffen, muss auch erst das Einzelhandelsgutachten unter Einbeziehung der Stadionfläche fortgeschrieben werden.“ Die CDU geht zuversichtlich in die Wahlen. Denn der Bürger werde schon die Arbeit der letzten Jahre honorieren. Herbert Krusel: „Selm ist in guten Händen, so soll es auch bleiben.“

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