Coronavirus

Corona-Maßnahmen in Selm: Sofortige Schließung für Skatepark

Weiterhin hohe Infektionszahlen, aber Verstöße gegen die Maskenpflicht auf dem Skateplatz: Die Stadt reagiert und sperrt den Park mit sofortiger Konsequenz. Auch für andere Bereiche gibt es Verschärfungen.
Zu dem Zeitpunkt, als dieses Bild entstand, gab es noch keine Maskenpflicht. Inzwischen aber schon. © Jura Weitzel

Kontrollen auf dem Skatepark hatten schon in der Vergangenheit manchmal für Ärger gesorgt, weil sich nicht alle Besucherinnen und Besucher an die Maskenpflicht hielten, allerdings durfte der Skatepark bisher noch geöffnet bleiben. Damit ist nun Schluss. Die Stadt Selm schließt den Park vor dem Jugendzentrum Sunshine ab sofort, wie sie in einer Pressemitteilung erklärt.

„Bei Kontrollen mussten wir und die Polizei feststellen, dass sich nicht alle an die Pflicht zum Tragen einer Maske gehalten haben. So bleibt uns leider nun keine Wahl mehr, als den Skatepark zu schließen“, sagt Selms Bürgermeister Thomas Orlowski. Der Skatepark sei in den vergangenen Wochen auch vielfach von vielen Skatern von außerhalb aufgesucht worden.

„Da in anderen Städten die Skateranlagen bereits geschlossen waren, hatte sich das sportliche Treiben nach Selm verlagert. Da es dann zu viele Personen, ohne Abstand und ohne Maske in Selm gewesen sind, mussten wir nun reagieren“, so Orlowski. Die Sperrung betrifft nur den Skatepark. Spielplätze oder die BMX-Strecke bleiben weiter geöffnet, da bislang in diesen Bereichen keine Menschenansammlungen festgestellt wurden.

Verschärfte Maskenpflicht in städtischen Einrichtungen

Darüber hinaus gelten nun auch verschärfte Bedingungen für Besuche im Borker Amtshaus, oder anderen städtischen Einrichtungen. Bund und Länder hatten am Dienstag beschlossen, dass in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr nun eine Pflicht gelten solle, OP- oder FFP2-Masken zu tragen. Daran orientiert sich nun die Stadt. „Ab Montag, 25. Januar, gilt zum Beispiel für alle Besucherinnen und Besucher des Amtshauses bei unumgänglichen Besuchen die Pflicht zum Tragen dieses höherwertigen Schutzes. Schals oder Alltagsmasken sind nicht mehr zulässig“, heißt es in der Mitteilung der Stadt.

„Ich bitte alle Bürgerinnen und Bürger, zu ihrem Schutz aber auch zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Amtshaus, dieser Pflicht nachzukommen“, appelliert Bürgermeister Thomas Orlowski.