Ein Arzt bei der Erklärung der Software Somras. Der Kreis Unna möchte die Software erstmal noch nicht einsetzen.
Ein Arzt bei der Erklärung der Software Somras. Der Kreis Unna möchte die Software erst mal noch nicht einsetzen. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild
Corona-Eindämmung

Corona-Nachverfolgung: Kreis Unna setzt nicht auf Bundes-Software

Eine neue Software soll den Gesundheitsämtern in Deutschland helfen, Corona-Kontakte zurückzuverfolgen, doch nicht alle nutzen sie. Auch das Gesundheitsamt in Unna nicht. Dafür gibt es Gründe.

Im November hatte der Bund bereits die Aufforderung an alle 375 Gesundheitsämter in Deutschland verschickt, eine neue Software zu installieren: „Sormas ÖGD“ heißt sie. Sie wurde vom Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung gemeinsam mit dem RKI entwickelt, um bei Epidemie-Lagen zu helfen. Mit der Software sollen Kontakte einfacher nachverfolgt werden, außerdem soll es eine direkte Schnittstelle zum Robert-Koch-Institut und zu den Laboren geben. Die Betriebskosten sowie die Schulungskosten werden bis Ende 2022 vom Bund gezahlt.

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Ich bin neugierig. Auf Menschen und ihre Geschichten. Deshalb bin ich Journalistin geworden und habe zuvor Kulturwissenschaften, Journalistik und Soziologie studiert. Ich selbst bin Exil-Sauerländerin, Dortmund-Wohnerin und Münsterland-Kennenlernerin.
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