Tanzlehrer Horst Bartsch hatte im Frühjahr 2020 Corona-Soforthilfe beantragt und ausgezahlt bekommen. Viel genutzt hat ihm das Geld nicht.
Tanzlehrer Horst Bartsch hatte im Frühjahr 2020 Corona-Soforthilfe beantragt und ausgezahlt bekommen. Viel genutzt hat ihm das Geld nicht. © Arndt Brede (Archiv)
Corona-Soforthilfe

Corona-Soforthilfe für Soloselbstständige: „Besser nie beantragt“

In den Anfängen der Coronapandemie hatte das Land NRW Soloselbstständigen Corona-Soforthilfe in Aussicht gestellt. Viele haben sie beantragt und ausgezahlt bekommen. Das hat einen großen Haken.

Viele konnten ab dem Frühjahr 2020 ihren Beruf wegen diverser Lockdowns und Beschränkungen, die die Coronaschutzverordnung ihnen auferlegt hat, nicht ausüben. Einnahmen fielen von einem Tag auf den anderen weg. Da war die Aussicht auf 9000 Euro schon verlockend. Die Freude bei Betroffenen dürfte nicht gerade gering gewesen sein. Jetzt haben sie Post bekommen: Bis zum 31. Oktober dieses Jahres sind sie verpflichtet, zurückzumelden, wofür sie das Geld verwendet haben. Das Land verweist auf die Zweckbindung der Corona-Soforthilfe. Sprich: Das Geld sei nicht dazu da gewesen, um zum Beispiel Lebensmittel oder Ähnliches einzukaufen. Nun kann es passieren, dass die ausgezahlte Summe zu einem Großteil wieder zurück gezahlt werden muss.

„Wir müssen wohl mindestens 7000 Euro zurückzahlen“

„Grobe handwerkliche Fehler“

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