Inzidenz im Kreis Unna über 200: Krisenstab tritt zusammen

Corona-Pandemie

Der Kreis Unna hat an diesem Donnerstag (15. April) bei der 7-Tage-Inzidenz die bedeutende Marke von 200 überschritten. Am Nachmittag tritt der Krisenstab des Kreises zusammen.

Kreis Unna

, 15.04.2021, 09:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die weiter steigende Inzidenz im Kreis Unna zeigt, wie wichtig das regelmäßige Testen ist.

Die weiter steigende Inzidenz im Kreis Unna zeigt, wie wichtig das regelmäßige Testen ist. © dpa

Die Zahl des Landeszentrums Gesundheit spricht eine deutliche Sprache: Die Inzidenz im Kreis Unna liegt jetzt über 200 – exakt bei 204,4. Damit hat der Kreis eine Grenze überschritten, die in den politischen Beratungen zum Infektionsschutzgesetz eine bedeutende Rolle spielt.

Bei einer Inzidenz über 200 sollen die Schulen schließen

Wird der Wert von 200 überschritten, sollen etwa Schulen schließen. Dazu kommt es aber jetzt noch nicht. Zum einen ist die Änderung des Bundesinfektionsschutzgesetzes noch nicht beschlossen, zum anderen fällt die Verantwortlichkeit für die Schulen in den Zuständigkeitsbereich der Länder.

Der Kreis Unna hatte zunächst angekündigt, auf das Bundesgesetz warten zu wollen und in der Zwischenzeit keine eigenen Neuregelungen beschließen zu wollen.
Am Donnerstagvormittag teilte die Behörde mit, dass der Krisenstab einberufen werde. Am Nachmittag ab 14 Uhr werde im Kreishaus Unna über „geeignete Maßnahmen beraten, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen“.

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Zuletzt war ein Wert über 200 am 16. Dezember 2020 festgestellt worden – damals lag er mit 238,0 sogar noch höher. Doch auch der Wert jetzt muss noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Bis es einheitliche Regeln für alle geben wird, ist weiter vor allem Eigenverantwortung gefragt. Dazu gehören auch regelmäßige Testungen.

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