Corona-Pandemie: Wikult verschiebt Entscheidung über neuen Preisträger

Keine Jurysitzung

Der Terminplan stand, Vorschläge sind vorhanden - doch der Wikult hat seine Entscheidung über den nächsten Preisträger vertagt. Die Corona-Pandemie bringt den Zeitplan durcheinander.

Selm

, 28.03.2020, 08:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Spielten sich bei der Preisverleihung vor zwei Jahren die Bälle zu: Wikult-Vorsitzender Helmut Jahnke (l.) und Christoph Tiemann, der durch den Abend führte.

Spielten sich bei der Preisverleihung vor zwei Jahren die Bälle zu: Wikult-Vorsitzender Helmut Jahnke (l.) und Christoph Tiemann, der durch den Abend führte. © vom Hofe

Wer wird der Nachfolger oder die Nachfolgerin von Elisabeth vom Hofe, der Betreiberin des kleinen Borker Tante-Emma-Ladens an der Netteberger Straße in Bork? 2018 war sie mit dem Wirtschafts- und Kulturförderpreis der Stadt Selm ausgezeichnet worden.

Eine Antwort auf die Frage lässt auf sich warten. „Wir haben die Jury-Sitzung abgesagt“, berichtet der Wikult-Vorsitzende Helmut Jahnke. Einen neuen Termin gebe es auch noch nicht. Die Zeit drängt auch nicht. Die für den 5. Juni geplante Verleihung des Preises wird wohl nicht zu halten sein.

Vorstand hofft weiter auf Durchführung der Sommerreise

Noch hat der Vorstand nicht die Hoffnung aufgegeben, dass zumindest das zweite Highlight des Jahres wie geplant stattfinden kann. „Für Ende August haben wir eine Sommerreise geplant“, sagt Jahnke. Daran halte der Wikult zunächst einmal fest.

Wie es hingegen mit dem alle zwei Jahre verliehenen und mit 2000 Euro dotierten Wirtschafts- und Kulturförderpreis der Stadt Selm weitergeht, vermag Helmut Jahnke aktuell nicht sagen. Der Vorstand will erst einmal die weitere Entwicklung abwarten, um die neue Preisträgerin oder den neuen Preisträger in einem würdigen Rahmen feiern zu können.

Ursprünglich war geplant, den Preis bei der Unternehmerinitiative - einer städtischen Veranstaltung - am 5. Juni zu verleihen. Das war vor der Corona-Krise.

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