Die Stadtwerke Selm haben Spielplätze gesperrt

Mängel an Spielgeräten

Regelmäßig überprüfen die Stadtwerke die Spielplätze in Selm. Bei der neuesten Überprüfung hat der Kontrolleur festgestellt, dass einige Spielgeräte nicht mehr in tadellosem Zustand sind. Die Stadt hat Spielplätze am Donnerstag komplett oder teilweise gesperrt.

SELM

, 08.01.2016, 06:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vor einigen Jahren haben die Stadtwerke einen geprüften Spielplatzkontrolleur ausbilden lassen. Der ist seitdem für sichere Spielgeräte zuständig – und ist in dieser Woche bei der Suche nach Mängeln fündig geworden.

  • Komplett gesperrt sind nun die Spielplätze an der Schulstraße, Seilandstraße und Bernhard-Holtmann-Straße. Zum Teil haben die Stadtwerke die Spielplätze mit Vorhängeschlösseln gesichert und abgesperrt.
  • Teilweise gesperrt ist der Spielplatz im Fährenkamp.

Regelmäßige Kontrollen

Die Spielplätze werden häufig kontrolliert. 

  • Einmal pro Woche gibt es eine Sichtprüfung, erklärt Anna Leenders von den Stadtwerken. Dabei sollen Müll, Verunreinigungen oder Vandalismusschäden auffallen.
  • Alle drei Monate gibt es eine sogenannte operative Kontrolle, bei der es um die Funktionalität der Spielgeräte geht. „Das ist ganz schön zeitraubend“, sagt Leenders über die Kontrollabstände.
  • Einmal im Jahr wird jeder Spielplatz einer Jahreshauptuntersuchung unterzogen. Dann muss der Spielplatzkontrolleur auch auf die Spielgeräte klettern. Dabei werden etwa Verschleißteile überprüft oder auch die Fundamente. Bei diesen Hauptuntersuchungen sind jetzt die Mängel aufgefallen, so Anna Leenders.

Beim Spielplatz an der Schulstraße ist beispielsweise das Kletternetz verschlissen, sagte Anna Leenders von den Stadtwerken. Es muss ausgetauscht werden. An anderen Spielgeräten hat der Kontrolleur kleinere Mängel gefunden, etwa Holzbretter, die zu weit auseinander standen, sodass Kinder beim Spielen sich darin verfangen könnten.

Externer Prüfer kommt

Der Spielplatz an der Römerstraße wird demnächst noch von einem externen Gutachter überprüft. Bei einem etwa 25 Jahre alten Kletterturm sollen die Lager und Gelenke der einzelnen Elemente noch einmal von der Herstellerfirma überprüft werden. Der Spielplatz ist nicht gesperrt.

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Die Schäden an den Spielgeräten sollen auf jeden Fall repariert werden, sagt Anna Leenders. „Die Frage ist, wie teuer das wird.“ Etwa 15.000 Euro seien im Haushalt als Budget für Spielplätze eingeplant, über die die Stadtwerke aber auch nicht als einzige Stelle verfügen kann. Allein das verschlissene Kletternetz verursache „immense Kosten“, so Leenders. Die Stadtwerke wollen aber bis zum Frühjahr, wenn die Spielsaison richtig losgeht, die Spielplätze wieder freigeben können.  

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