Diese verkaufsoffenen Sonntage soll es 2019 in Selm geben

Verkaufsoffene Sonntage

Genehmigt sind sie zwar noch nicht. Die Selmer Werbegemeinschaft hat aber schon Termine für die verkaufsoffenen Sonntage 2019 im Blick. Bis zu acht Tage wären möglich.

Selm, Bork

, 30.01.2019, 10:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Diese verkaufsoffenen Sonntage soll es 2019 in Selm geben

Auch im vergangenen Jahr gab es einen verkaufsoffenen Sonntag zum Selmer Stadtfest. © Arndt Brede

Jürgen Suer ist der Mann, der für die Selmer Werbegemeinschaft in Sachen verkaufsoffene Sonntage zuständig ist. „Ich stelle gerade alle Unterlagen zusammen, dann reiche ich die Anträge bei der Stadt ein“, sagt Suer. Diese müssen dann noch von Institutionen wie Gewerkschaften und Kirchen genehmigt werden. Spricht nach deren Ansicht nichts gegen die Öffnung, entscheidet der Rat der Stadt später über den Antrag.

Die Werbegemeinschaft wird für diese vier Sonntagstermine einen verkaufsoffenen Sonntag beantragen:

  • 5. Mai zum Frühlingsfest in Bork (am 4. Mai ist das Maibaumaufstellen)
  • 16. Juni zum Stadtfest in Selm (das Stadtfest ist vom 13. bis 16. Juni)
  • 22. September zum Herbstfest in der Selmer Altstadt (am 20. September ist dort die Kriminacht)
  • 1. Dezember zum Adventsmarkt in der Selmer Altstadt

Theoretisch hätte die Werbegemeinschaft sogar bis zu acht Tage beantragen können. Die schwarz-gelbe Landesregierung hatte 2018 die Zahl der erlaubten verkaufsoffenen Sonntage von vier auf acht pro Kommune verdoppelt. Dennoch hatte zum Beispiel Verdi seitdem schon mehrfach erfolgreich gegen Verkaufsoffene Sonntage in NRW geklagt.

Zuletzt hatte die Gewerkschaft zum Beispiel beim Lüdinghauser Wintermarkt am 6. Januar erwirkt, dass nur Geschäfte innerhalb eines 300-Meter-Radius um das Marktgeschehen herum öffnen dürfen.

Hoher Aufwand

Für die Selmer Werbegemeinschaft stehen aktuell auch keine weiteren Termine zur Debatte. „Aufgrund der Kostenstruktur und Sicherheitsmaßnahmen ist das im Moment nicht möglich“, sagt Jürgen Suer. Da die verkaufsoffenen Sonntage nur in Zusammenhang mit einem Traditionsmarkt genehmigt werden und diese aufwendig geplant und eben mit einem entsprechenden Sicherheitskonzept vorgelegt werden müssten, komme das nicht in Frage. „Durch diese Struktur wird das immer schwieriger zu organisieren“, findet Suer. Zunächst habe es allerdings Überlegungen für zwei weitere verkaufsoffene Sonntage gegeben.

So habe zum Beispiel ein zweites Frühlingsfest in der Altstadt zur Debatte gestanden. „Aber da wollte man den Kollegen in Bork nicht in die Quere kommen“, so Suer. Auch ein verkaufsoffener Sonntag zum Stephanusfest in Bork wäre denkbar gewesen, aber dann hätte man den Fokus zu sehr vom eigentlichen Geschehen am Amtshaus weggelockt, so Suer.

Auszuschließen sei allerdings nicht, dass es noch weitere Anträge für verkaufsoffene Sonntage geben könnte. Zum Beispiel im Zusammenhang mit der Fertigstellung der Kreisstraße. Das ginge dann aber ebenfalls nur aus einem besonderen Grund und in Zusammenhang mit einem Fest.

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